Manaslu 2012

Der Manaslu ist mit 8163 Meter der achthöchste Berg unserer Erde. Sein Name kommt aus dem Sanskrit und bedeutet „Berg der Seele“. Der ebenso für den Manaslu gebräuchliche Name Kutang leitet sich aus dem Tibetischen („tang“, die Ebene) ab und bezieht sich auf das große Gipfelplateau, das gerade von Norden gesehen, besonders hervorstechend ist.
Der Manaslu liegt im Mansiri Himal weit westlich in Nepal und wird im Südosten vom Ganesh Himal, im Nordwesten vom Annapurna Massiv begrenzt. Bekannt ist er deutschen Sprachkreisen durch das seit je her starke deutsch-/österreichisch-/schweizerische Engagement in der Besteigungsgeschichte des Berges und auch durch die beliebte klassische Manaslu-Umrundung, eine Trekkingrunde, die durch das Tal des Buri Gandaki über den Larkya-Pass in das Marsyangdi-Tal führt. Ziel der Expedition ist es, über die Nordostflanke aufzusteigen und eine vollständige Skibefahrung des Berges zu versuchen.

Galerie

Historie
Wenn der Nanga Parbat der „deutsche Schicksalsberg“ und der Dhaulagiri der „Schweizer Achttausender“ ist, dann ist der Manaslu vermutlich der Berg der Japaner. Am Beginn der fünfziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts fanden die ersten Erkundungen am Berg statt, ein führender Kopf hierbei war der bekannte englische Forschungsreisende und Bergsteiger Bill Tilman. Die folgenden Jahre gehörten dann ausschließlich den Japanern, die gleich mehrere Expeditionen aussandten, um einen gangbaren Weg über die Nordseite oder den Ostgrat zum Gipfel zu finden. Am 9. Mai 1956 schließlich gelang es T. Imanishi und Sherpa Gyaltsen Norbu unter der Expeditionsleitung von Y. Maki den Gipfel des Achttausenders zu besteigen. Wenige Tage später, am 11. Mai, folgten die japanischen Teamkollegen K. Kato und M. Higeta. 1964 gelang einer niederländischen Expedition die Erstersteigung des Nordgipfels, der Ostgipfel wurde erst im Jahre 1986 durch eine tschechische Expedition unter J. Kukuczka bestiegen. Im Jahre 1971 fand eine weitere japanische Expedition unter Leitung von A. Takashi eine Route durch die Nordwestwand und erzielte damit die Zweitbesteigung des Hauptgipfels. Die bislang größte Tragödie am Berg ereignete sich 1972 als F. Jäger und A. Schlick als Mannschaftsmitglieder einer Tiroler Expedition unter W. Nairz, deren Ziel die Durchsteigung der Südwand war, im Schneesturm starben. Zur selben Zeit kamen auf dem Normalweg vier Koreaner, ein Japaner und zehn Sherpas durch Lawinen ums Leben. 1973 erreichten Gerhard Schmatz, Sigi Hupfauer und der Sherpa Urkien Tshering als vierte Expedition den Gipfel. 1974 glückte einer japanischen Frauenexpedition die erste reine Frauen-Besteigung eines Achttausenders. 1981 konnten P. Wörgötter und J. Millinger die erste Skiabfahrt am Manaslu aus 8125 m Höhe realisieren, damals die erste Skibefahrung eines Achttausenders. Im selben Jahr eröffnete eine französische Expedition unter P. Beghin eine neue Variante durch die Westwand. 1983 erreichte eine deutsche Expedition unter Günther Härter den bisherigen Höhepunkt in der Südwand auf der Route der Tiroler Expedition von 1972. Die erste Winterbesteigung gelang zur Jahreswende 1983/84 einer polnischen Expedition unter L. Korniszewski. Die erste komplette Überschreitung des Berges erzielte eine ukrainische Expedition unter der Leitung von V. Shumichin im Alpinstil 1991. Sie stieg über den Südgrat auf und über die Nordostseite ab. Eine lückenlose Chronologie der Besteigungsgeschichte bis zum Jahre 1996 kann im Internet hier nachgelesen werden. Seit den neunziger Jahren mehren sich die Besteigungsversuche deutlich, vielfach konnten amerikanische, britische, deutsche, österreichische Expeditionen und Bergsteiger aus anderen Ländern der Erde den Gipfel ersteigen.
Route
Der Gletscherbeginn ist vom Basislager, 4800 m, schnell erreicht, nachdem man den Moränenrücken, auf dem sich der Lagerplatz befindet, hinter sich gelassen hat. Der Weg über den Gletscher ist zunächst unproblematisch. Die eine oder andere Spalte muss umgangen werden, bis der Platz des ersten Hochlagers (C1, 5600 m) in einem kombinierten Felsriegel erreicht ist. Zum Hochlager 2 (C2, 6600 m) wird das Gelände nun zunehmend steiler und zerklüfteter. Zunächst aber führt eine lange Querung Richtung Nordost auf den Beginn einer Gletscherrampe zu. Hier ist große Vorsicht vor möglichem Eisschlag und entsprechende Eile geboten. Ein Eisbruch mit zahlreichen Seracs und Steilaufschwüngen muss nun über die Rampe durchstiegen werden, um auf die oberen Eisfelder des Manaslu zu gelangen. Fixseile werden an den Steilstufen und Spaltenpassagen angebracht. Genau hier befinden sich auch die großen Serac-Abbrüche, die für den Eisschlag auf der Querung zu Beginn der Etappe sorgen. Nachdem wieder etwas flacheres Gelände erreicht ist, wird das zweite Hochlager auf einer Gletscherterrasse unterhalb des Nordsattels auf ca. 6600 errichtet. Die dritte Etappe führt über eine kurze Flachpassage in steiler werdende Schneehänge hinein, die in Richtung einer Schwachstelle im markanten Seracriegel, erstiegen werden. Unterhalb des Gipfelplateaus muss eine ca. 300 Meter lange, 45 Grad (kurze Einzelstellen auch darüber) steile Schnee- und Eisflanke mit Fixseilen versehen und erstiegen werden, dann gelangt man auf das große Gipfelplateau und errichtet das dritte Hochlager (C3, 7400 m) möglichst windgeschützt in einer Mulde. Auf der Gipfeletappe führen weite, wenig steile Schneehänge in nordwestlicher Richtung zum Gipfel empor, der nach einer kleinen Einsattelung über einen wenige Meter langen exponierten Schneegrat erstiegen wird. Der Weg ist technisch wenig schwierig aber dafür lang. Nach dem Abbau der Lagerkette und dem Abstieg vom Berg – dies wird nochmals 2 Tage in Anspruch nehmen – findet sich alle wieder im Basislager ein.
Ablauf
Trecking
Die Manaslu-Umrundung ist eine klassische Trekkingrunde, die durch das Tal des Buri Gandaki über den Larkya-Pass in das Marsyangdi-Tal führt. Ihr Reiz liegt darin, dass sie durch sämtliche Vegetations- und Zivilisationszonen und nach wie vor sehr entlegene und ursprünglich gebliebene Landstriche führt. Am Ausgangsort Arughat, 520 m, befindet man sich in den Subtropen. Der Buri-Gandaki-Fluss ist der Wegweiser für die nächsten Tage in Richtung Gurkha Himal und führt auf abwechslungsreichen Wegen durch das Bauernland der Gurung und Magar. Während des Manaslu-Trekkings erwarten den Wanderer abwechslungsreiche Landschaftsbilder, Kontakte mit der Bevölkerung und immer wieder atemberaubende Ausblicke auf den Manaslu Himal aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln. Durch intensiv landwirtschaftlich genutztes Land mit Reis- und Hirseterrassen steigt man von den Subtropen mit Bananenstauden und Papayagewächsen auf und gelangt vom hinduistischen in den buddhistischen Kulturkreis. In Sirdibas sind erste Chörten und Manimauern zu sehen – ab hier bestimmt der Buddhismus die Lebensweise der Bevölkerung. Über Khursanibari, 820 m, Macha Khola ,1300 m und Jagat, 1350 m (jeweils Übernachtung) erreicht man schließlich die Siedlung Nyag, 2300 m. Prok, 2090, heißt das nächste Tagesziel. Zu Füßen des Shringi Himal, 7187 m, wandert man bis zum gänzlich buddhistisch geprägten Weiler Deng, 1860 m. Der Weg führt zunächst durch Felder über der steilen Schlucht. Die Vegetation wird von Kiefern und Bambusgewächsen geprägt. Zweimal muss man den Fluss auf Hängebrücken überqueren, dann ist man in Prok, 2090 m, angelangt.

Als nächstes wird Namrung, 2550 m, unter dem hohen Siebentausender Himal Chuli, 7893 m, gelegen, angesteuert. Das Tal verengt sich zum Canyon mit wild tosenden Wassern. Auf schmalem Weg wandert man in ständigem Auf und Ab durch malerische kleine Weiler mit Buchweizen- und Gerste-Feldern, die ganz tibetisch geprägt sind. Wasserfälle stürzen direkt in den Buri Gandaki. Der Chörten von Ghap wird durchschritten und nach einem letzten Anstieg durch eindrucksvollen Bergurwald mit üppigen Farnen und Flechten gelangt man schließlich in den kleinen Bergort. Der Weg nach Lho, 3250 m, des nächsten Etappenziels, gestaltet sich ebenfalls sehr abwechslungsreich. Neben Chörten und Manimauern, vorbei an Gebetsmühlen und über viele Brücken, setzt sich der abenteuerliche Weg fort. Zwischen Lhi und Sho quert der Weg winzige Gerstenäcker. Die große buddhistische Ortschaft Lho, 3240 m, wird überragt von einer neuen Gompa mit angeschlossener Klosterschule für gut 300 Schüler. Bei Sama, 3570 m, ist die Grenze zu Tibet bereits nahe. Auf dem Weg dorthin zeigen auch die Dörfer immer mehr tibetische Züge. Durch schlüssellochenge Torchörten schlüpfend, erreicht man in Gemeinschaft mit Yak-Karawanen nahe Syala einen angenehmen Lunchplatz im Lärchenwald. Der Manaslu zeigt das grandiose Schauspiel seiner über 4000 Meter hoch gen Himmel aufsteilenden Nordostflanke. Auf dem Weiterweg nach Sama Gaon, 3570 m, warten weite Almflächen mit weidenden Yaks, Eseln und Ziegen. Das Manaslu-Basislager, ca. 4850 m, ist nun nicht mehr fern.

Vorbei an uralten Birken und mit tollen Tiefblicken auf den smaragdgrünen Moränensee Birandra Kund geht es steil hinauf zu den verfallenen Hütten am Platz des historischen Basislagers. Es war eine japanisch-nepalesische Expedition, der 1956 die erste Besteigung des Berggiganten gelang. Etwas weiter auf der Randmoräne des Gletschers gelegen, befindet sich das heutige Basislager, 4850 m. Von hier wird ins kleine Almdorf Samdo, 3860 m, abgestiegen, zurück zu den ersten Annehmlichkeiten der Zivilisation. Der Blick wandert zurück zu Manaslu, 8156 m, und Pang Phuchi, 6335 m, die einem thronen. Der Larkya Pass, 5135 m, ist der Höhepunkt des Manaslu-Trekkings und wird auf uraltem Karawanenweg durch wilde Moränen- und Gletscherlandschaft erreicht, eine der unberührtesten Bergregionen Nepals. Der Weg zieht sich lange hin, Moränenhügel folgt auf Morängenhügel. Die Passhöhe wird von Gebetsfahnen malerisch eingerahmt. Jetzt eröffnen sich neue, großartige Aussichten: Die Annapurna-Gruppe kommt in Sicht, im Westen dominiert die Eispyramide der Annapurna II, 7937 m. Über Blockwerk und steile Wegeskehren geht es hinunter nach Bimthang, 3710 m, wo in einfachen Häusern genächtigt wird. Im Tal des Marsyangdi River erreicht man den Seitenast des berühmten „Annapurna Circuit”. In vier Tagen lässt sich von hier aus talauswärts über Dharapani, 1860 m, nach Bhulbule, 850 m, gewandert werden. Dort schließt sich der Kreis, man ist zurück in der Zivilisation angelangt.

Zeitplan
1. Tag: Abflug von München mit Etihad Airways über Abu Dhabi nach Nepal.
2. Tag: Ankunft in Kathmandu, 1300 m, und Fahrt zum Hotel Norbulinka in Thamel.
3. Tag: Besichtigung der Königsstadt Kathmandu oder Erledigung letzter Besorgungen. Die zahlreichen Tempel, Paläste und Pagoden und das lebhafte Treiben in den Basarvierteln sind beeindruckende Zeugnisse einer Stadt zwischen Mittelalter und Moderne.
4. Tag: Fahrt über Gorkha nach Arugat (175 km/7 h). Unterwegs passiert man das tief eingeschnittene Tal des Trisuli-Flusses und viele Reisterrassen. Dann rücken die Eisdome des Ganesh- und Gurkha Himal näher. Bei Arughat, 520 m, das Ausgangspunkt für das Manaslu-Trekking ist, befinden man sich in den Subtropen. Die Begleiter – Sirdar, Koch und Träger – warten schon.
5.–8. Tag: Der Buri-Gandaki-Fluss ist der Wegweiser für die nächsten Tage in Richtung Gurkha Himal und führt uns auf abwechslungsreichen Wegen durch das Bauernland der Gurung und Magar. Das Programm der nächsten Tage ist so aufgebaut, dass man sich Schritt für Schritt an die große Höhe im Basislager gewöhnen kann. Aber nicht nur der Körper erhält Gelegenheit, sich dem Berg zu nähern, sondern auch der Geist. Während des Manaslu-Trekkings erwarten den Wanderer abwechslungsreiche Landschaftsbilder, Kontakte mit der Bevölkerung und immer wieder atemberaubende Ausblicke auf den Manaslu Himal aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln. Durch intensiv landwirtschaftlich genutztes Land mit Reis- und Hirseterrassen steigt man von den Subtropen mit Bananenstauden und Papayagewächsen auf und gelangt vom hinduistischen in den buddhistischen Kulturkreis. In Sirdibas sind erste Chörten und Manimauern zu sehen – ab hier bestimmt der Buddhismus die Lebensweise der Bevölkerung. Über Khursanibari, 820 m, Macha Khola ,1300 m und Jagat, 1350 m (jeweils Übernachtung) erreicht man schließlich die Siedlung Nyag, 2300 m. Gz 4 /5 /7 /3 h
9. Tag: Prok, 2090, heißt das heutige Tagesziel. Zu Füßen des Shringi Himal, 7187 m, wandern wir bis zum gänzlich buddhistisch geprägten Weiler Deng, 1860 m. Der Weg führt zunächst durch Felder über der steilen Schlucht. Die Vegatation wird von Kiefern und Bambusgewächsen geprägt. Zweimal muss man den Fluss auf Hängebrücken überqueren, dann sind wir in Prok, 2090 m, angelangt. Gz 4
10. Tag: Namrung, 2550 m, unter dem hohen Siebentausender Himal Chuli, 7893 m, gelegen, wird heute angesteuert. Das Tal verengt sich zum Canyon mit wild tosenden Wassern. Auf schmalem Weg wandern wir in ständigem Auf und Ab durch malerische kleine Weiler mit Buchweizen- und Gerste-Feldern, die ganz tibetisch geprägt sind. Wasserfälle stürzen direkt in den Buri Gandaki. Wir durchschreiten den Chörten von Ghap und gelangen nach einem letzten Anstieg durch eindrucksvollen Bergurwald mit üppigen Farnen und Flechten zum nächsten Übernachtungsort Namrung, 2550 m. Gz 6 h
11. Tag: Der Weg nach Lho, 3250 m, gestaltet sich sehr abwechslungsreich. Neben Chörten und Manimauern, vorbei an Gebetsmühlen und über viele Brücken, setzt sich der abenteuerliche Weg fort. Zuvor besichtigen wir die kleine Gompa von Namrung mit schönen alten Statuen und bemalten Holztafeln. Zwischen Lhi und Sho quert der Weg winzige Gerstenäcker. Die große buddhistische Ortschaft Lho, 3240 m, wird überragt von einer neuen Gompa mit angeschlossener Klosterschule für gut 300 Schüler. Gz 5 h
12. Tag: Bei Sama, 3570 m, ist die Grenze zu Tibet bereits nahe. Auf dem Weg dorthin zeigen auch die Dörfer immer mehr tibetische Züge. Durch schlüssellochenge Torchörten schlüpfend, erreichen wir in Gemeinschaft mit Yak-Karawanen nahe Syala einen angenehmen Lunchplatz im Lärchenwald. Der Manaslu zeigt das grandiose Schauspiel seiner über 4000 Meter hoch gen Himmel aufsteilenden Nordostflanke. Auf dem Weiterweg nach Sama Gaon, 3570 m: weite Almfläche mit weidenden Yaks, Eseln und Ziegen. Nachdem die Zelte bezogen sind, kann man am Abend noch hinauf zur Nyingma-Gompa pilgern. Das Kloster besitzt eine uralte Statue Padmasambhavas, des großen indischen Tantrikers, der einst den Buddhismusmus nach Tibet gebracht hat. Gz 4 h
13. Tag: Das Manaslu-Basislager, ca. 4850 m, ist Ziel der letzten Etappe des Zustiegs. Vorbei an uralten Birken und mit tollen Tiefblicken auf den smaragdgrünen Moränensee Birandra Kund geht es steil hinauf zu den verfallenen Hütten am Platz des historischen Basislagers. Es war eine japanisch-nepalesische Expedition, der 1956 die erste Besteigung des Berggiganten gelang. Etwas weiter auf der Randmoräne des Gletschers gelegen, befindet sich das heutige Basislager, 4850 m. Gz 4 h
14. – 40. Tag: Die Besteigung des Manaslu nimmt uns nun für 27 Tage in Anspruch. Der Route über die Nordostflanke und den Nordostrücken folgend, errichten wir die Hochlagerkette (C1, 5600 m, C2, 6600 m, C3 7400 m) und bereiten uns auf den Gipfelgang vor. Die Schlüsselstellen der Route sind ein wild zerrissener Gletscher und eine 300 Meter hohe Steilflanke (durchschnittlich 45°, kurze Stellen bis 70°). Bei entsprechenden Bedingungen werden wir versuchen, einen Großteil mit Ski im Auf- wie im Abstieg zu bewältigen.
41. Tag: Aufbruch zum Rückmarsch, nachdem die Route abgebaut und das Basislager geräumt ist. Dieser kann auf zwei verschiedenen Wegen verlaufen: Entweder man folgt dem Haupttross in sechs Tagen zurück nach Arughat (Etappen Sama – Nyak – Jagat – Machakhola – Arkhet – Arughat) oder vollendet mit leichtem Gepäck die Manaslu-Runde ins Masyangdi-Tal im Annapurna Sanctuary mit ähnlichem Zeitbedarf. In diesem Fall steigt man heute ins kleine Almdorf Samdo, 3860 m, ab, zurück zu den ersten Annehmlichkeiten der Zivilisation. Der Blick wandert zurück zu Manaslu, 8156 m, und Pang Phuchi, 6335 m, die über uns thronen. Gz 3 h
42. Tag: Der Larkya Pass, 5135 m, wird auf uraltem Karawanenweg durch wilde Moränen- und Gletscherlandschaft erreicht, eine der unberührtesten Bergregionen Nepals. Der Weg zieht sich lange hin, Moränenhügel folgt auf Morängenhügel. Die Passhöhe wird von Gebetsfahnen malerisch eingerahmt. Jetzt eröffnen sich neue, großartige Aussichten: Die Annapurna-Gruppe kommt in Sicht, im Westen dominiert die Eispyramide der Annapurna II, 7937 m. Über Blockwerk und steile Wegeskehren geht es hinunter nach Bimthang, 3710 m, wo in einfachen Häusern genächtigt wird. Gz 6 h
43. – 46 Tag: Im Tal des Marsyangdi River erreichen wir den Seitenast des berühmten „Annapurna Circuit” und wandern in vier Tagen talaus über Dharapani, 1860 m, nach Bhulbule, 850 m. Die letzten Trekkingtage stehen gute Lodges als Unterkünfte zur Verfügung, so kann man sich nach den Tagen der Entbehrung immer mal wieder ein kühles Bier und eine „Hot Shower“ gönnen. Gz tgl. ca. 6-8 h
47. Tag: Rückfahrt nach Kathmandu (200 km/6 h), 1300 m, wo wir wieder im Hotel Norbulinka wohnen. Abends trifft man sich zum Abschiedsessen, Gelegenheit auf die Manaslu-Umrundung – und hoffentlich auch –besteigung – anzustossen.
48. Tag: Der Rückflug steht erst am späten Abend an, zuvor haben wir noch genügend Zeit für Entspannung, Shopping oder Sightseeing. Abends geht es dann an den Flughafen und wir fliegen über Abu Dhabi zurück nach München.