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Leidenschaft fürs Leben - Gemeinsam auf die höchsten Berge der Welt


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Aufstieg auf C3
Vom 17.05.09

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Nach dem Frühstücken müssen wir uns erst einmal aus den Zelten nach draußen graben. Zwei Zelte, die wir mit nach oben ins letzte Lager nehmen müssen, werden abgebaut. Dann brechen wir auf und steigen über den Eisrücken zu C3, 7250 m, auf. Teilweise sind die Fixseile verschneit und müssen aufwendig befreit oder neu kombiniert werden. Der Wind ist nach wie vor sehr stark und laugt an der exponierten Kante aus. Nach 6,5 Std sind wir im C3, 7250 m. Zwei alte Zeltplattformen auf exponierten Felskanzeln können wir wiederverwenden, drei neue müssen wir im hartgefrorenen Eishang neu schaffen. Nachdem sich alle vor dem beißenden Wind in die Zelte verkrochen haben, muss alles getan werden, um sich möglichst weitgehend zu regenerieren: trinken, essen, ruhen. Der Sturm tut sein Möglichstes, um das zu verhindern und rüttelt und zerrt an den Zelten. Als eine Zeltverankerung reißt, tut unser Zelt einen richtigen Satz zur Seite – ein Vorkommnis, das uns auf der exponierten Felskanzel das Adrenalin ins Blut treibt. Nach einiger Zeit versagt auch die, dem Wind zugekehrte Apsis den Dienst und die Reißverschlüsse zerreißen. Der Wetterbericht von Karl Gabl prognostizierte den starken Wind zwar akurat, dennoch wird die Geduld auf eine harte Probe gestellt, an den bevorstehenden optimalen Gipfeltag zu glauben. Wir vereinbaren für 0.00 Uhr Wecken und für 2.00 Uhr den Aufbruch. Der Sturm tobt die ganze Nacht weiter.


• Kategorie: Dhaulagiri 2009
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