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Unser Buch "Leidenschaft fürs Leben - Gemeinsam auf die höchsten Berge der Welt"

Leidenschaft fürs Leben - Gemeinsam auf die höchsten Berge der Welt


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Aufstieg C3, 7260 m
Vom 08.05.09

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Nach einem Frühstück bei Cappucino und Babybrei und einem zauberhaften Blick auf die benachbarte Annapurna-Gruppe in der strahlenden Morgensonne machen wir uns startklar für einen Transportgang auf Camp 3, das auf kleinen Gratabsätzen zwischen 7200 m und 7400 m errichtet werden kann. Ab Lager 2 wird die Route nun deutlich steiler. An Fixseilen gesichert steigen wir die ca. 60 Grad steilen Eis- und Schneeflanken mit unseren Traglasten empor. Zunächst ist das Wetter noch traumhaft schön, doch der Wind nimmt an der exponierten Gratschneide bereits deutlich zu. In den schneebedeckten Teilen der Aufstiegsroute ist die Spurarbeit anstrengend, der starke Wind hat aber auch Bereiche schon wieder frei gelegt, auf denen man über Blankeis klettern muss. Auf einer Felsstufe des Grates entdecken wir in 20 Meter Entfernung etwas, das aussieht wie ein Bergschuh mit angelegtem Steigeisen. Wir wollen lieber nicht näher nachsehen, ob oberhalb des Schuhs noch etwas nachfolgt. Der Sturm nimmt immer mehr zu, wir alle tragen mittlerweile volle Daunenmontur, Schneebrille und Gesichtsmaske. Nun hüllt uns auch die berüchtigte Gipfelwolke, die den Berg ab den Mittagsstunden verhüllt, ein und es beginnt zu schneien. In White-Out-Bedingungen machen sich die ersten gegen 14.00 Uhr auf den Abstieg. Um 14.30 Uhr beschließen wir gemeinsam ein Depot einzurichten und umzukehren, da wir keine 10 Meter weit mehr sehen können. Kaum ist alle Ausrüstung eingesammelt, beginnt es plötzlich etwas aufzuklaren. So beschließen Luis, Rupert, Dorje und Singi mit allem Gepäck noch weiter bis zum Lagerplatz aufzusteigen, der auch nach nur einer weiteren halben Stunde erreicht ist. Der Seesack und die Zeltsäcke sind in der Schneeflanke der kleinen Felskanzel auf 7260 Meter Höhe schnell vergraben. 4 vom Sturm stark mitgenommene Zelte der indischen Expedition stehen hier bereits. Zügig machen wir uns an den Abstieg. Die ersten haben Camp 2 bereits um 15.00 Uhr erreicht, die letzten folgen um 16.15 Uhr nach. Nach etwas Aufwärmen wollten wir eigentlich gemeinsam nach Camp 1 absteigen, doch ist der Sturm immer noch so stark, dass wir beschließen, eine weitere Nacht im zweiten Hochlager zu verbringen.


• Kategorie: Dhaulagiri 2009
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