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Unser Buch "Leidenschaft fürs Leben - Gemeinsam auf die höchsten Berge der Welt"

Leidenschaft fürs Leben - Gemeinsam auf die höchsten Berge der Welt


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Aufstieg C2
Vom 01.05.09


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Um 6.00 Uhr wird geweckt, nach der Verteilung der Traglasten brechen wir geschlossen um 8.00 Uhr Richtung Camp 2, 6600 m, auf. Die Route hält sich stets an einen Rücken, der abgesehen von einigen wenigen Steilstufen, relativ flach ist. Auf ca. 6200 m steilt sich der Rücken dann zusehends auf. Schon früh streicht der beißend kalte Wind von Süden über den Steilabbruch des Sattels zwischen Dhaulagiri I, 8167 m, und Tukuche Peak, 6800 m, und sorgt für kalte Finger und Zehen. Eine Ruhepause einzulegen ist auf dem exponierten Rücken so gut wie unmöglich. Völlig ausgekühlt beschließen wir so nach 3 ¾ Std Aufstieg ein Depot auf 6400 m, der ersten Lagermöglichkeit für das zweite Hochlager, einzurichten und dieses beim nächsten Mal zum eigentlichen Lagerplatz auf 6600 m höher zu verschieben. Am heutigen Tage wollen einige Bergsteiger vom koreanischen Team, ein Iraner (Name unbekannt), der Türke Tunc Findic und der Tscheche David Fojtik den ersten Gipfelversuch in dieser Saison unternehmen, kaum vorstellbar bei dem starken Wind. Leider verbirgt sich die Aufstiegsroute vom Beginn der Querung an vor unseren Blicken, so dass wir nichts über deren Vorankommen in Erfahrung bringen können. David ist darüber hinaus mit Ski unterwegs und möchte die erste vollständige Skibefahrung der Route versuchen. Schon aus diesem Grunde beobachten zumindest die drei Skifahrer unseres Teams immer wieder neugierig den Grat, ob sich nicht doch irgendwann ein Bergsteiger zeigen möge. Der Abstieg ist mit einer ¾ Std schnell erledigt, noch zügiger sind Alex, Rupert und Luis unterwegs, die trotz des schlechten Schnees den Abstieg von C2 zu C1 auf Skiern absolvieren. Nachdem nach den Mittagsstunden ein sicherer Abstieg über die vielen durchweichten Brücken nicht mehr möglich ist, übernachten wir ein weiteres Mal im Hochlager, bevor wir uns am nächsten Morgen über die hartgefrorene Spur ins Tal begeben.


• Kategorie: Dhaulagiri 2009
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