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Unser Buch "Leidenschaft fürs Leben - Gemeinsam auf die höchsten Berge der Welt"

Leidenschaft fürs Leben - Gemeinsam auf die höchsten Berge der Welt


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• Mount Everest 2015

08.05.15 - Freitag, 8.5.: Wieder daheim - aber die Not geht weiter
Nach einer kleinen Odyssee über Lhasa, Chengdu, Peking, Frankfurt und München langten wir.....
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• Mount Everest 2015

29.04.15 - Mittwoch, 29.4.: Die Tage danach
In den Nachrichten haben wieder andere Themen das große Erdbeben als Top News abgelö.....
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27.04.15 - Montag 27.4.: Abbruch der Expedition
Angesichts der größten humanitären Katastrophe der jüngeren Geschichte Nepal.....
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• Mount Everest 2015

26.04.15 - Sonntag 26.4.: Der Tag nach dem Beben
Gestern ein Schock, heute das Thema aller Nachrichten: Das große Erdbeben, das sich gestern.....
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Aufstieg C1
Vom 30.04.09

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Früh morgens um 5.00 Uhr geht es wieder los, den bekannten Weg über die Moräne durchs Lager. Die ersten Frühaufsteher mustern argwöhnisch die Skier, die Alex, Rupert und Luis auf den Rucksäcken mit sich tragen. Der hartgefrorene Firn der Aufstiegsrampe unter dem Eiger sorgt für einen angenehmen und zügigen Aufstieg. Auf der weiten Gletscherebene vor den Brüchen kommt die Sonne heraus, ein weiterer makelloser Tag beginnt. Die einzigen Leidtragenden dieses Dauer-Traumwetters sind die Spaltenbrücken, die zum Teil schon bedenklich dünn werden. Zum Glück sind mittlerweile nahezu alle gefährdeten Abschnitte mit Fixseilen versehen. Unter den Brüchen hindurch ist nochmals ein erhöhtes Bewegungstempo gefragt, die letzte Eislawine die die Spur bedeckt mahnt eindrücklich dazu. Die letzten Hänge zum Hochlager lassen sich dann entspannt zurücklegen. Kurz vor dem Lager steckt ein kleines Bambuskreuz an einer Spalte und erinnert an den Polen Piotr Morawski, der dort Anfang April bei einem Spaltensturz ums Leben gekommen war. Nachdem seine Teamkollegen den Leichnam zunächst aus der Spalte geborgen hatten, dann aber die Unmöglichkeit eines Abtransports erkannten, bestatteten sie den Verstorbenen wieder in derselben Spalte. Nach 6,5 Std Aufstieg erreichen wir schließlich unser Depot im Camp 1, 5800 m. Wir bereiten 6 Lagerplattformen für unsere Zelte und richten uns häuslich ein. Nachmittags wird ausgeruht, Tee gekocht und Brotzeit gemacht.


• Kategorie: Dhaulagiri 2009
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