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Leidenschaft fürs Leben - Gemeinsam auf die höchsten Berge der Welt


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Aufstieg Camp 1, 5800 m
Vom 28.04.09

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Nach einem frühen Frühstück um 4.00 Uhr brechen wir um 5.00 Uhr mit schweren Rucksäcken auf und überqueren den Gletscher. Am anderen Ufer dämmert es bereits, als wir über eine steile aber spaltenlose Schneerampe entlang des Gletscherbruchs aufsteigen. Immer an den Felswänden des „Eigers“ entlang, jener mit Eisrinnen durchzogener Nordwand, die in den Alpen ein eigener Berg gewesen wäre und hier „nur der Zehennagel des Dhaulagiri“. Hinter dem Bruch öffnet sich ein weitläufiges Gletschertal, das nahezu spaltenfrei bis zur nächsten Aufsteilung führt. An einem weiteren, wilden Eisbruch vorbei, steigen wir über Schneehänge und durch Spalten hindurch bis auf eine Höhe von 5500 m auf. Links und rechts bedrohen gewaltige Seracgürtel die Aufstiegsroute, so dass wir nicht grundlos irgendwo länger verweilen als unbedingt nötig. Die indische Expedition – eine von 7 Expeditionsteams im Basislager (Koreaner, Japaner, 2x Polen, Tschechen, Inder und wir) – hat sämtliche Gefahrenstellen mit nagelneuen, dicken 10 mm-Seilen versichert. Eigentlich spricht man doch immer von „deutscher Gründlichkeit“, so gründlich hätten wir dies aber sicherlich nicht erledigt. Am ersten, vor Eisschlag sicheren Platz legen wir ein kleines Depot an und Gerhard, Alix und Bernd steigen zusammen in Richtung Basecamp ab. Jürgen, Helga, Alex, Rupert, Singi, Dorje und Luis gehen eine gute Stunde weiter bis auf Camp 1, 5800 m, und deponieren dort nach ca. 6 Std Gehzeit das übrige Material in einem schnell aufgestellten Zelt. Danach geht es auch flott talwärts, da die Zeit bereits fortgeschritten ist und die Spaltenbrücken aufweichen. Gegen 15.00 Uhr sind wir alle wieder im Basislager zurück und schlürfen gierig die heiße Nudelsuppe und den kalten „Juice“ in uns hinein. Nach dem Abendessen ist bald „Zapfenstreich“, die lange Etappe unter der heißen Sonne hat uns alle müde gemacht.


• Kategorie: Dhaulagiri 2009
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