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Unser Buch "Leidenschaft fürs Leben - Gemeinsam auf die höchsten Berge der Welt"

Leidenschaft fürs Leben - Gemeinsam auf die höchsten Berge der Welt


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• Mount Everest 2015

08.05.15 - Freitag, 8.5.: Wieder daheim - aber die Not geht weiter
Nach einer kleinen Odyssee über Lhasa, Chengdu, Peking, Frankfurt und München langten wir.....
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29.04.15 - Mittwoch, 29.4.: Die Tage danach
In den Nachrichten haben wieder andere Themen das große Erdbeben als Top News abgelö.....
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26.04.15 - Sonntag 26.4.: Der Tag nach dem Beben
Gestern ein Schock, heute das Thema aller Nachrichten: Das große Erdbeben, das sich gestern.....
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Dienstag 27. - Donnerstag 29.5.: Abreise aus dem BC
Vom 29.05.14

© by www.goclimbamountain.de
Schlechtwettertage im Basislager mit viel Schnee.

Nachdem wir uns von der Tortur des Abstiegs etwas erholt hatten, war schon bald klar, dass wir versuchen mussten, unsere Aufenthaltshoehe weiter zu reduzieren. Trotz entsprechender Behandlung verschlechterte sich Alix' Gesundheitszustand weiter. Das Oedem hatten wir zwar gut in den Griff bekommen, doch die Pneumonie wollte bei der grossen Hoehe einfach nicht weiter abklingen. Das Problem war nur das anhaltend schlechte Wetter, das zuletzt fuer mehr als einen Meter Neuschnee sorgte. Der Weg nach unten war nicht nur durch den vielen Schnee zwischen dem groben Blockwerk versperrt sondern auch durch die Lawinengefahr, die mittlerweile in den steilen Fussflanken der Makalu Suedseite herrschte.

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Rückflug ins Solu Khumbu mit dem Heli, in Bildmitte die Ama Dablam, 6853 m.

Als es am Mittag des 28. urploetzlich aufklarte, erfasste das gesamte Basislager ein panischer Ruck. Alle Bergsteiger wollten die Chance nutzen und die Mausefalle per Helikopter verlassen. Dennoch war unheimlich viel Solidaritaet mit im Spiel: Selbstlos ueberliessen zahlreiche Passagiere ihre Sitze kranken und verletzten Kameraden und reihten sich hinten in der Warteliste wieder ein. Hubschrauber um Hubschrauber flog die kleine Plattform im Basislager an und shuttlete jeweils 2-3 Passagiere nach Pheriche/Solu Khumbu und weiter nach Lukla. Der Flug war so spannend wie ein Krimi, da staendig ueberschiessende Quellbewoelkung drohte, alles zu beenden. Gegen 17.00 Uhr kamen wir zu unserer grossen Ueberrasschung dennoch sicher in Lukla, 2850 m, an. Gleich nach der Landung machten wir uns zur Klinik ueber dem Ort auf und begaben Alix dort in Behandlung. Am naechsten Tag sollten wir weiter nach Kathmandu fliegen, alles war bereits organisiert. Damit fand ein ploetzlich entstandenes Abenteuer, das keiner haben wollte, ein gutes Ende. Aber so ist es nun mal beim Hoehenbergsteigen. Nicht alles ist bis zum Schluss kalkulierbar - aber das macht es zu dem, was es ist. Der Makalu hat uns ein weiteres Mal seine kalte Schulter gezeigt. Der Berg ist wie eine kuehle Sirene - erst lockt sie, dann will sie einen verderben und nicht mehr gehen lassen. Trotzdem ist sie schoen und anmutig. Wie sagt man so schoen - aller guten Dinge sind drei!? Das dritte Mal kann aber noch ein gutes Weilchen warten ..

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Letztes Abendlicht in der Südwand des Makalu, 8485 m.

Wir moechten uns in erster Linie bei unseren Partnern & Sponsoren Marmot, Globetrotter Ausruestung, Lowa, Dynafit, Deuter, Adidas Eyewear, Leki, K2 Skis, Ortovox, Lyofood und Garmin bedanken, dass sie uns dieses Abenteuer ueberhaupt ermoeglicht haben, als auch bei unserem Freund Florian Huebschenberger fuer die grossartige Kameradschaft und Hilfe am Berg, wie vielen anderen selbstlosen Bergsteigern, die durch ihr Zurueckstehen und ihre Unterstuetzung einen rechtzeitigen Transport in die Sicherheit gewaehrleistet haben! Ein herzliches Dankeschoen auch an Alix' Bruder Philip, der nun schon seit einigen Jahren waehrend unseres Unterwegsseins unsere Webseite pflegt!

Danke an Euch alle fuer Euer Mitfiebern und Daumendruecken - Pfiat Eich und bis zum naechsten Mal!

Herzlichst,

Alix & Luis


• Kategorie: Makalu 2014
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