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Montag 14. - Freitag 18.4.: Chukhung - West Col
Vom 18.04.14

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Die über Chukhung thronende Südwand des Lhotse, 8516 m.

Eine kurze Etappe führt uns heute nach Chukhung, 4750 m (2 Std.). Wir quartieren uns in der neuen, schönen Kangri Resort Lodge ein und steigen gleich im Anschluss noch auf den Chukhung Ri, 5580 m. Abends gibt es Fried Noodles vor dem Kanonenofen.

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Ein gemütlicher Abend in der Lodge.

Ein Ruhetag in Chukhung zur Verbesserung der Akklimatisation. Wir marschieren einige Stunden in Richtung Amphu Laptsa Pass, um uns die Verhältnisse näher anzusehen. Die schauen recht gut aus, weder zu wenig noch zu viel Schnee. Am großen See vorbei geht es wieder zurück nach Chukhung. Was wir gesehen haben stimmt uns optimistisch, am nächsten Tag wollen wir den Pass angehen.

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Ein seltener Himalayan Thar (ähnlich einer Gemse o. Steinbock) gibt sich die Ehre.

Etwas früher als sonst sind wir heute auf den Beinen. Mit unseren beiden Trägern Lakpa und Pemba machen wir uns um 7.00 Uhr auf den Weg zum Amphu Laptsa High Camp. Sie haben heute ihren letzten Arbeitstag. Über die Pässe wollen wir sie nicht mit nehmen, um ihre Sicherheit nicht zu gefährden. Ab dem Passlager heißt es dann selber buckeln. Unser Akklimatisationszustand ist aber mittlerweile so gut, dass wir uns das zutrauen. In 4 Stunden sind wir im Passcamp, 5350 m, angelangt und suchen uns einen guten Platz zum Übernachten aus. Nachdem wir uns von Lakpa und Pemba herzlich verabschiedet haben treten wir unsere erste Zeltnacht an.

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Alix auf der Passhöhe des Amphu Lhaptsa, 5858 m.

Während der Nacht war es bitterkalt, deshalb freuen wir uns über die ersten wärmenden Sonnenstrahlen. 8.00 Uhr haben wir zusammengepackt und treten den Aufstieg an. Unsere Rucksäcke sind zu enormen Wolken angewachsen, wir sehen wie deutsche Sherpas aus. Steile Serpentinen im Schnee führen zu dunklen Felsbändern über die weit nach Links gequert wird, ehe eine Steilrinne zu gebändertem Fels und der Passhöhe führt. Eine große Gruppe kommt uns gerade im der schwierigsten Sektion von der anderen Seite entgegen. Ansonsten läuft alles bestens und wir sind trotz unserer Rucksäcke und Gegenverkehr in 4 Stunden auf der Passhöhe, 5858 m. Ein gestufter Gletscher führt auf der anderen Seite bis auf seine Moräne hinab und dann an einem der fünf Seen der Panch Pokhari vorbei bis zum Gletscher. Nachdem ein Schneegestöber mit kräftigem Wind eingesetzt hat, beschließen wir, es hier für heute gut sei zu lassen.

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Zusammenpacken unseres Camps bei den Fünf Seen, Panch Pokhari.

Die Sonne weckt uns früh und wir haben schnell gefrühstückt und sind abmarschbereit. Bis zur Seespitze des zweiten Sees müssen wir absteigen, um die Talseite zu wechseln. In einer schneeverfüllten Runse neben der hohen Seitenmoräne des Gletschers steigen wir rasch bis zum Baruntse Basislager, 5450 m, auf. Hier wirkt alles winterlicher als auf der anderen Seite. Tiefer Schnee bedeckt den gesamten Talkessel. Der Blick auf die Ama Dablam, den Chamlang und den Baruntse ist spektakulär. Nachmittags trägt der Schnee nicht mehr so gut und wir müssen uns von einem Moränenrest zum anderen durchmogeln. Im West Col High Camp, 5800 m, angekommen, stellen wir unser Zelt im Schnee auf und genießen die Strahlen der Nachmittagssonne.

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Aufstieg zum Baruntse BC, im Hintergrund der Baruntse, 7129 m.

Bis jetzt hat alles wie am Schnürchen geklappt. Das Wetter war bislang prima, nur am Nachmittag frühlingstypische Bewölkungsverdichtung mit etwas Niederschlag. In den nächsten Tagen geht es über West und East Col ins Makalu Basislager hinunter. Dazwischen wollen wir noch eine hohe Akklimatisationsnacht auf dem Gletscher verbringen. Hoffentlich geht alles so weiter, wie es angefangen hat.


• Kategorie: Makalu 2014
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