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Unser Buch "Leidenschaft fürs Leben - Gemeinsam auf die höchsten Berge der Welt"

Leidenschaft fürs Leben - Gemeinsam auf die höchsten Berge der Welt


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• Mount Everest 2015

08.05.15 - Freitag, 8.5.: Wieder daheim - aber die Not geht weiter
Nach einer kleinen Odyssee über Lhasa, Chengdu, Peking, Frankfurt und München langten wir.....
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• Mount Everest 2015

29.04.15 - Mittwoch, 29.4.: Die Tage danach
In den Nachrichten haben wieder andere Themen das große Erdbeben als Top News abgelö.....
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• Mount Everest 2015

27.04.15 - Montag 27.4.: Abbruch der Expedition
Angesichts der größten humanitären Katastrophe der jüngeren Geschichte Nepal.....
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• Mount Everest 2015

26.04.15 - Sonntag 26.4.: Der Tag nach dem Beben
Gestern ein Schock, heute das Thema aller Nachrichten: Das große Erdbeben, das sich gestern.....
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Passhöhe
Vom 03.07.08

Schon früh sind wir unterwegs, eigentlich wollten wir unseren Ausgangspunkt an nur einem Tag erreichen. Die vierhundert Meter durch mühsamen Blockschutt bis auf die Passhöhe scheinen kein Ende zu finden. Endlich langen wir in einer der Breschen an, die sich tief zwischen die umstehenden Fels- Gendarmen einschneiden – und starren jenseitig eine mindestens ebenso Entsetzen erregende Geröllrinne bis auf den Loiba- Gletscher hinunter. Über einige Steilstufe müssen wir dicht hintereinander abklettern, um Steinschlag zu entgehen. Dann rutschen und rasen wir so schnell es irgendwie geht talwärts. An der Ufermoräne des Loiba- Gletschers angekommen entledigen wir uns erst einmal des Staubs aus Kleidung, Mund und Nase. Einem kleinen Pfad, der sich als bald verliert, folgen wir dem Gletscher höher in Richtung Mazeno- Pass. Ungefähr eine Stunde bevor wir diesen erreichen, entdecken wir auf der orografisch rechten Seite die Zustiegsmöglichkeit zum Hauptkamm, die wir uns erhofft hatten: Eine Geröll-, dann Schneeflanke – nicht zu lang oder steil, die uns in den Sattel vor der ersten markanten, vergletscherten Erhebung des Mazeno- Kamms leitet. An deren Fuß schlagen wir unser ABC-Lager auf und verbringen die kurze Nacht. Wieder sehen wir keine einzige Menschenseele.

 


• Kategorie: Nanga Parbat 2008
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