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Unser Buch "Leidenschaft fürs Leben - Gemeinsam auf die höchsten Berge der Welt"

Leidenschaft fürs Leben - Gemeinsam auf die höchsten Berge der Welt


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Dienstag 24. - Mittwoch 25.4. Depot Lager 1, Ruhetag
Vom 25.04.12

© by www.goclimbamountain.de
Früh um 5.00 Uhr geht es heute schon aus den Federn. Das Wetter ist perfekt, die Sonne scheint schon um 6.20 Uhr auf unsere Zelte, um 6.45 Uhr sind wir unterwegs in Richtung Lager 1. Über die tief verschneiten Ausläufer des Moränenrückens erreichen wir den Beginn des Gletschers, der zunächst sanft in Richtung Naike Col hinauf zieht. Ein, zwei kurze Steilstufen müssen überwunden werden, die uns aber auch mit den Ski keine Probleme bereiten. Wir wählen eine etwas andere, mit Ski günstigere Route als die Fußgänger, deren Trasse gut eingetreten am Gletscherrand hinaufführt. Die Gletscherspalten sind tief zugeschneit, so dass wir das Seil beruhigt im Rucksack lassen können. Die Sonne brennt vom Himmel, es ist sehr warm und beinahe windstill, so dass man nur mit dem Funktionsshirt bekleidet aufsteigen kann. Nach 3,5 Std Gehzeit erreichen wir auf 5580 m in einem kleinen Sattel die erste Lagermöglichkeit für das Hochlager. Hier stehen auch bereits einige Zelte anderer Gruppen. Nach einer Pause steigen wir über einen kurzen steilen und kombinierten Grat zum höher gelegenen Lager 1 (C1) auf, das sich auf der Hochfläche eines Gratkopfes befindet. Auf 5725 m errichten wir nach 4,5 Std Gehzeit ein Depot mit Zelten, Seilen, Kochern, Gas und anderer Hartware. Wir wären gerne noch etwas länger verweilt - der grandiose Blick auf die Nachbarberge und das tief eingeschnittene Tal drängen förmlich dazu - doch die heranziehenden dicken weißen Wolken, die stets gegen Mittag an den Berg anbranden, lassen uns unsere verbliebenen Sachen packen und die Abfahrt gegen 11.30 Uhr antreten. Über eine kurze Schleife durch die Nordseite vermeiden wir den steilen Gratabschnitt und können mit den Ski komplett bis in den Sattel und dann weiter über den Gletscher bis ins Basislager abfahren. Da wir heute etwas früher als am Vortag dran sind, ist der Schnee oben noch pulvrig, unten aufgefirnt und noch nicht zu feucht. Der letzte Schwung dieser perfekten Skiabfahrt heute ist der Einkehrschwung ins Messzelt unseres Basislagers, wo wir uns eine deftige Brotzeit schmecken lassen. Kurz darauf beginnt wieder der all-nachmittägliche Niederschlag. Wir verziehen uns in die Zelte und lassen die Wettergötter sich austoben. Anderntags weckt uns wieder die Sonne, die aus einem stahlblauen Himmel herabscheint, in unseren Zelten. Nach einem ausgedehnten Frühstück mit heimischen Spezialitäten und Musik widmen wir uns etwas der Körperpflege, die nach einer Woche Basislager auch langsam not tut. Nachmittags richten wir unser Gepäck für den Berg her. Am Donnerstag wollen wir auf Lager 1 aufsteigen, um dort zu schlafen. Tags darauf möchten wir noch etwas höher schauen und den weiteren Routenverlauf begutachten, danach wieder ins Basislager zurückkehren oder noch einmal in C1 schlafen, falls es zu spät werden sollte, um noch am selben Tag abzusteigen.


• Kategorie: Manaslu 2012
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