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Samstag 14. - Dienstag 17.4. Trekking bis Namrung
Vom 17.04.12

© by www.goclimbamountain.de

Kurz nach 8.00 Uhr erst verlassen wir unser Lager in Liding und marschieren auf der ungeteerten Jeepstraße weiter. Nach einigen vereinzelten Häusern endet diese dann endgültig. Der weitere Weg führt durch Wald und Felder, ehe wir in Lapu Besi, 880 m, nach 2,5 Std Gehzeit, Mittagspause machen. Nachmittags geht es, meist direkt am Fluss entlang, bis in den kleinen Weiler Macha Khola, 930 m, das wir nach 4,5 Std erreichen. Dort stellen wir unsere Zelte im Garten der Chum Valley Lodge auf. Das Wetter ist heute wie an den meisten Tagen vormittags klar und sonnig, bewölkt sich nachmittags dann zunehmend und führt später zu gewittrigen Regenschauern. Anderntags verlassen wir Macha Kohla schon früh gegen 7.00 Uhr, heute steht eine längere Etappe bevor. Auf und ab führt uns unser Weg wieder durch Wald am Fluss entlang. In Tatopani („Heißes Wasser“) locken warme Quellen mit über 40 Grad heißem Wasser zum Waschen. Kurze Zeit später wechselt der Weg das Flussufer und in Dobhang, 1070 m, nach 3,5 Std Gehzeit, halten wir Mittagspause. Gerade rechtzeitig, da es heute schon mittags zu regnen beginnt und wir die ungemütlichste Phase so unter Dach vermeiden. Nachmittags geht es dann nochmals für  3 Std weiter, ehe wir in Jagat, 1370 m, ankommen, das auf einer weiten Schwemmebene des Flusses liegt. Auf beiden Seiten des Tals ragen dunkle Felswände schroff empor. Morgens sind wir wiederum kurz nach 7.00 Uhr auf den Beinen. Der Weg führt durch gepflegte kleine Dörfer, die nun bereits deutlich tibetische Züge tragen und mit Mani-Mauern, Gebetsfahnen und Chörten geschmückt sind. Mais- und Gerstefelder säumen den Weg. Nach erneuter Flussüberquerung auf einer der vielen Hängebrücken, wartet ein steiler Anstieg nach Philim, 1570 m, auf uns. Kurz danach nehmen wir unser Mittagessen in Ekle Bhati, 1650 m, ein, zu dem wir 3,5 Std unterwegs waren. Nachmittags führt der Weiterweg wunderschön durch die tief eingeschnittene Schlucht des Burhi Gandaki, durch tiefe Kiefern- und Bambuswälder, bis wir Deng, 1840 m, nach weiteren 3 Std erreichen. Einige wenige Häuser drängen sich auf der noch nachmittags sonnenüberfluteten Hügelkuppe hoch über dem Fluss zusammen. Kurz nach 7.00 Uhr setzen wir unseren Weiterweg am nächsten Morgen fort. Die heutige Etappe ist besonders malerisch, flechtenverhangene Kieferbäume wechseln mit lichten Hangflanken, die von kleinen Streusiedlungen bestanden sind. Viele Mani-mauern und Chörten säumen den Weg. In Ghap, 2380 m, nach 4,5 Std Gehzeit machen wir Mittagspause im Hof einer kleinen Lodge. Nachmittags tauchen wir wieder in dichten Urwald ein. Blühende Rhododendren säumen den Weg, der uns immer wieder über Brücken über den reißenden Gebirgsfluss bis nach Namrung, 2620 m, führt. Noch immer geht es uns allen gut und wir erfreuen uns an den tollen Ausblicken und der einmaligen Natur, die wir hier täglich erleben dürfen. Alle Angehörigen und Freunde in der fernen Heimat seien herzlich gegrüßt!


• Kategorie: Manaslu 2012
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