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Unser Buch "Leidenschaft fürs Leben - Gemeinsam auf die höchsten Berge der Welt"

Leidenschaft fürs Leben - Gemeinsam auf die höchsten Berge der Welt


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Donnerstag - Ankunft in München
Vom 03.06.10

© by www.goclimbamountain.de
Um 2.15. Uhr besteigen wir endlich das Flugzeug, das uns nach Hause nach München bringen soll. Die Temperatur in Abu Dhabi beträgt nachts noch über 30 Grad Celsius, wovon allerdings im voll klimatisierten Flughafen wenig zu spüren ist. Hier fühlt man sich eher wie in Nordeuropa, so tief gekühlt ist der gesamte Gebäudekomplex. Nach ca. sechs Flugstunden durchstoßen wir in Bayern die Bewölkungsdecke und machen uns bereit zum Landeanflug auf München. Das Wetter ist kühl und schmuddelig, es regnet leicht. So sind wir es gewohnt - nicht von den letzten beiden Monaten, aber von zu Hause - so dass sich gleich die richtige Wiedersehensfreude einstellen will. 6.30 Uhr ist das Gepäck vom Band, wir (Alix, Luis) verabschieden uns nach so langer Zeit von Joe, den seine Eltern am Flughafen in Empfang nehmen, und marschieren zur S-Bahn, mit der wir das letzte Stück nach Hause in den Münchner Süden fahren. Damit endet unsere zweimonatige Reise, die uns an den "Schwarzen Berg", den Makalu 8485 m, nach Nepal führte. Leider konnten wir nicht alle den Gipfel erreichen und auch die projektierte Skiabfahrt fiel als Konsequenz flach, doch wir hatten viele eindrucksvolle Erlebnisse und sind alle wieder gesund und munter zu Hause. Schon allein das darf man bei solchen Vorhaben nicht als Selbstverständlichkeit voraussetzen, dies führt uns das Geschehen der letzten Tage am Berg prägnant vor Augen. Trotz aller Erlebnisse fehlt natürlich ohne den Gipfel etwas - es ist wie mit einer Torte ohne Sahnehäubchen. Denjenigen, die nach einem gescheiterten Gipfelgang immer wieder beteuern, dies wäre ihnen ganz einerlei und sie seien dennoch vollständig erfüllt und glücklich, kann man nur erwidern: "Ehrlich?". "Der Weg ist das Ziel" - aber wenn er nicht bis zum Gipfel führt, ist er eben nicht ganz zu Ende gegangen worden. Andererseits dürfen wir dem Berg nicht als Fordernde begegnen sondern müssen für jede Kleinigkeit dankbar sein, die er uns gewährt. Insofern darf man auch ein Scheitern nicht als die Antithese des Erfolgs sondern vielleicht sogar als seine Voraussetzung sehen. Nur durch vorsichtiges Herantasten an die große Aufgabe, durch wiederholtes kritisches Infragestellen seiner selbst und immer währendes Lernen und Verbessern können wir darauf hoffen, diese Abenteuer sicher und erfolgreich zu bestehen. Vielleicht sieht uns der Makalu ja auch bald schon wieder - der Australier Blair wird nächstes Jahr zum dritten Mal hinfahren, nachdem er nun zum zweiten Mal kurz vor Erreichen des Gipfels umdrehen musste - ein faszinierender Berg mit klaren Linien, sicherlich mit der formschönste Achttausender überhaupt, der auf jeden Fall einen weiteren Besuch wert ist!

Wir bedanken uns bei allen, die mitgefiebert und den Daumen gedrückt haben, für die moralische Unterstützung und hoffen, Ihr seid auch beim nächtsten Mal wieder mit dabei!


• Kategorie: Makalu 2010
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