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Unser Buch "Leidenschaft fürs Leben - Gemeinsam auf die höchsten Berge der Welt"

Leidenschaft fürs Leben - Gemeinsam auf die höchsten Berge der Welt


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08.05.15 - Freitag, 8.5.: Wieder daheim - aber die Not geht weiter
Nach einer kleinen Odyssee über Lhasa, Chengdu, Peking, Frankfurt und München langten wir.....
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29.04.15 - Mittwoch, 29.4.: Die Tage danach
In den Nachrichten haben wieder andere Themen das große Erdbeben als Top News abgelö.....
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Samstag - Helikopterflug nach Lukla
Vom 29.05.10

© by www.goclimbamountain.de
Als wir morgens erwachen - wir haben uns den Wecker früh gestellt, da wir auch auf dem kürzesten Weg keine Zeit verlieren dürfen - begrüßt uns strahlendes, wolkenfreies Wetter. Trotzdem beginnt der Morgen mit einem Schrecken: Joe´s infektiöser Husten hat sich über Nacht zu einem asthmatischen Anfall ausgewachsen, er bekommt kaum noch Luft. Zur gezielten Behandlung der Erkrankung fehlen uns die richtigen Medikamente. Zum Glück haben wir aber noch immer unser Satellitentelefon dabei, über das wir einen Helikopter aus Lukla anfordern. Zum Glück ist das Wetter so gut, gespannt warten wir die Ankunft des Helikopters ab, nun haben wir tatsächlich einen richtigen Notfall. Gegen 8.15 Uhr hören wir das immer lauter werdende "Wapp-wapp-wapp" des Rotors in der Luft, keine drei Minuten später sind wir allesamt in der Luft. Joe bekommt Sauerstoff aus der  Bordflasche des Helikopters, es geht ihm gleich etwas besser. Dennoch wagt er sich kaum zu bewegen oder zu sprechen. Das Tal hinunter wird die Bewölkung immer dichter, als wir in Tashigaon zum Auftanken zwischenlanden. Dennoch gelingt es dem Piloten, Lukla nach einer weiteren halben Stunde Flugzeit sicher zu erreichen. Um 10.00 Uhr setzen wir direkt neben dem neu erbauten Hospital auf und liefern Joe beim diensthabenden Arzt ab. Eine langwierige Behandlung beginnt, die sich über den gesamten Tag hinzieht. Wir verbliebenen drei, Alix, Mor und Luis, quartieren sich zwischenzeitlich in der nahegelegenen Everest Summit Lodge ein und können zumindest schon mal eine erste Dusche genießen.  Nachmittags versuchen wir, mit einem der wenigen noch verbleibenden Flüge nach Kathmandu zu gelangen, um Joe dort in einer Klinik mit besseren Behandlungsmöglichkeiten unterzubringen. Leider hat sich aber das Wetter verschlechtert und der Flug wird gestrichen. Joe bleibt über Nacht zur Überwachung im Krankenhaus, wir essen in der Lodge zu Abend und gehen dann nach all der Aufregung des Tages erschköpft früh zu Bett.


• Kategorie: Makalu 2010
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