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Leidenschaft fürs Leben - Gemeinsam auf die höchsten Berge der Welt


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Sonntag – Makalu Basecamp
Vom 11.04.10

© by www.goclimbamountain.de
Leider haben wir Probleme mit unserer BGAN-Breitbandverbindung, aus dem eng eingeschnittenen Tal bekommen wir keinerlei Signal. So sind wir darauf angewiesen, das Tagebuch über das Modem des Sattelefons weiterzuführen. Dies bedeutet leider auch, dass wir nicht so viele und keine all zu großen Bilder ins Netz stellen können. Die nachmittägliche Bewölkung hat sich, wie üblich, über Nacht wieder aufgelöst und ein wolkenloser Morgen begrüßt uns. Trotz der mittlerweile großen Schlafhöhe leidet zum Glück niemand an Beschwerden. Aber der Verlauf des Trekkings ist unter akklimatisations-technischen Gesichtspunkten betrachtet auch wirklich optimal. Das Frühstück lassen wir uns im Freien schmecken, bei strahlendem Sonnenschein sowieso viel schöner, als wie die Heringe in der Kammer zu räuchern. Nach einer lang gezogenen Querung an der Hügelflanke entlang, steigen wir zum Barun hinab und folgen dem Flussbett das Tal höher. Die Gabelung des Tales bei Sherson, 4700 m, ist sensationell, wir sind von hohen Bergen umringt: Wieder Peak 6 und 7 zur Linken, vor uns der Chamlang, 7290 m, rechter Hand kommt nun auch der Makalu zum Vorschein. Je weiter wir um die Ecke wandern, umso mehr wird von der majestätischen Südwestwand sichtbar. Über 3600 Meter – zweimal die Eiger Nordwand übereinander gestellt – ragt diese dunkle Mauer vor uns auf. Über dicht mit Gras bewachsene Moränenkämme bewegen wir uns direkt auf diese Wand zu, die auf der linken Seite von der klaren Linie des Westgrats, auf der rechten Seite vom langen Zug des Südostgrates begrenzt wird. Unmittelbar unter dieser Bastion liegt das eisige Gewässer des „Barun Pokhari“, eines kleinen Sees, daneben befindet sich das Makalu Basecamp auf 4850 Metern Höhe. Es befindet sich bereits eine große britische (Südostgrat), eine amerikanische (Variante zum Südwestgrat) und eine ukrainische Expedition (Südwand) vor Ort. Auch einige bewirtschaftete feste Hütten stehen auf dem sandigen Boden des Basislagers. Hier ist von der Schokolade bis zur Whiskyflasche noch alles zu haben. Ein kurzer Akklimatisationsspaziergang führt uns auf die orografisch rechte Seitenmoräne, von der wir den weiteren Verlauf des Tales bis zur tibetischen Grenze erblicken können. Dort hinter bringen morgen die Träger unsere Lasten noch eine letzte Etappe bis zum vorgeschobenen Basislager (Advanced Basecamp oder ABC) der Franzosenroute, ca. 5600 m, während alle Team- Mitglieder zur Verbesserung der Akklimatisation einen Ruhetag im Makalu Basislager verbringen werden. Ein spätes Mittagessen im Basislager, dann noch schnell Körperhygiene am Bach, bevor die Bewölkung nachmittags wieder für ungemütlich kalte Temperaturen sorgt. Das Abendessen nehmen wir im Messzelt ein, das danach als Schlaflager für die verbleibenden Träger sorgt. Ungefähr 30 Träger wurden bereits ausbezahlt und nach Hause entlassen, nur die stärksten verbleiben für die anstrengendste Etappe zum ABC. Wiederum ein noch kleinerer Teil wird uns am darauffolgenden Tag nochmals mit hinauf begleiten.


• Kategorie: Makalu 2010
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