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Donnerstag – Dobato
Vom 08.04.10

© by www.goclimbamountain.de
Heute geht es über die Pässe, die beschwerlichste Etappe des Anmarschweges. Aber auch ein landschaftliches Highlight. Von Kauma La geht es durch dichten Urwald steil in kurzen Serpentinen die erste Erhebung hinauf. Von dort offenbart sich uns ein sensationeller Blick hin zu Chamlang, 7290 m, im Westen über Peak 6, 6809 m, und Peak 7, 6185 m, bis hin zum Makalu, 8485 m, im Norden. Leider verbirgt sich der Kanchenjunga, 8586 m, im Osten hinter einem dichten Wolkenvorhang. Ein langer Kammverlauf führt in ständigen Auf und Ab durch Zwergrhododendron und Wacholdergestrüpp zu einem ersten kleinen See, dessen Oberfläche noch komplett von Eis bedeckt ist. Immer wieder wandert der Blick zum in der Ferne stolz und hoch aufragenden Makalu. Altschneereste bedecken zuweilen den Weg, doch deren Oberfläche  ist hart gefroren und wir brechen kaum ein. Ein weiterer kurzer aber steiler Anstieg und wir befinden uns auf der Passhöhe des Shipton La, 4270 m. Eine hübsche, mit Gebetsfahnen verzierte Manimauer markiert den höchsten Punkt. Auf der anderen Seite steigen wir über eine langgezogene Querung und viel Schneereste zum großen See, dem „Chulu Pokhari“, ab. Dort empfängt uns unsere Lagerküche mit heißer Suppe und einem stärkenden Lunch aus Kartoffeln, Käse, Kräckern und Kohlsalat. Nach eineinhalb Stunden machen wir uns auf den Weiterweg. Leider ist der Himmel mittlerweile wolkenverhangen, tiefe Bewölkung zieht über die Pässe hinweg und der eine oder andere Tropfen fällt. Einen letzten Pass, 4200 m, müssen wir noch überwinden, dann geht es nur noch hinab. Durch eine Rinne, in der der dicht wachsende Rhododendron gerodet ist, steigen wir bis zu einer kleinen Rodungsinsel, „Dobato Meadow“, 3850 m, ab und schlagen dort unser Lager auf. Hier befinden sich ein, zwei Teehäuser, in denen die Träger Quartier und Kochstelle finden. Nebelnässen und feuchtkalte Witterung lässt uns nach dem Abendessen bald in den Zelten verschwinden.


• Kategorie: Makalu 2010
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