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Unser Buch "Leidenschaft fürs Leben - Gemeinsam auf die höchsten Berge der Welt"

Leidenschaft fürs Leben - Gemeinsam auf die höchsten Berge der Welt


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08.05.15 - Freitag, 8.5.: Wieder daheim - aber die Not geht weiter
Nach einer kleinen Odyssee über Lhasa, Chengdu, Peking, Frankfurt und München langten wir.....
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Ostersonntag - Num
Vom 04.04.10

© by www.goclimbamountain.de

Nach frühem Aufstehen und einem schmackhaften Frühstück aus der Trekkingküche (auch ein paar Ostereier haben es dank Steffi bis hierher geschafft) bei strahlendem Sonnenschein im Freien werden die Traglasten für die Träger verteilt. Danach geben wir auch die zehn Seesäcke mit gespendeter Bekleidung (private Spenden der Expeditionsteilnehmer) und ca. 50 Paar Schuhe und Bergstiefel (Spende der Firma Hanwag) aus. Die Träger freuen sich über das unerwartete Geschenk sehr, die Verteilung verläuft „sportlich“ doch ohne Streit oder Handgemenge. Kurz vor 10.00 Uhr sind wir dann endlich so weit, dass wir die erste Trekkingetappe antreten können. Über die Staubstraße, die sich noch etwas weiter den Hügelkamm hinauf windet, geht es ungefähr zwei Kilometer weiter, bis ein großer Bagger den Weg versperrt. Die Straße soll dieses Jahr noch 20 weitere Kilometer bis zu einem gewaltigen Staudammprojekt, das die nepalische Regierung plant, ausgebaut werden. Knapp oberhalb der Lage von Num soll der Fluß Arun zu einem See aufgestaut werden und hydroelektrische Energie für Nepal liefern. Noch ist es aber nicht so weit und wir folgen über einen breiten Fußweg, der dem Hügelkamm entlang läuft, weiter durch Nadelwald und Kulturland. Kleine Dörfer oder Häusergruppen säumen den Weg, die Bewohner sind neugierig und freundlich. Es ist ungewohnt warm – schließlich kommen wir ja aus dem Winter – in der Sonne sogar ausgesprochen heiß, dass uns der Schweiß von der Stirn rinnt. Ein laues Lüftchen und leichte Bekleidung verschaffen angenehme Kühlung. Ganz am Ende der Hügelkette liegt der kleine Weiler Num, 1540 m, idyllisch auf einer Rodungsinsel mit freiem Blick auf das Aruntal und die umgebenden Bergketten. Im Innenhof einer kleinen Lodge schlagen wir nach insgesamt fünf Gehstunden unsere Zelte auf. Den verbleibenden Nachmittag erkunden wir das Dorf und sehen dem Volleyballmatch von der Veranda unserer Lodge zu, das auf dem Dorfplatz ausgetragen wird, dazu trinken wir ein gemütliches Bier und lassen den Abend kommen. 


• Kategorie: Makalu 2010
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