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Leidenschaft fürs Leben - Gemeinsam auf die höchsten Berge der Welt


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08.05.15 - Freitag, 8.5.: Wieder daheim - aber die Not geht weiter
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In den Nachrichten haben wieder andere Themen das große Erdbeben als Top News abgelö.....
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Hier stellen wir Euch zukünftige Planungen und absolvierte Abenteuer im Detail vor

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Makalu 2014 - Das Trekking
Vom 23.01.14

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Das lange Trekking ins Makalu BC ist von starken Kontrasten geprägt. Aus dem dicht besiedelten Kulturland des Solu Khumbu führt der Weg in die vergletscherte Eiswüste der Hochtäler des Hongu und Baruntals. Von Lukla, 2860 m, das mit dem Flugzeug angeflogen wird, folgt man dem Pfad zunächst auf der Hauptschlagader des Trekkingtourismus Richtung Mount Everest Basecamp.

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Terrassenfelder und Dorfhäuser nahe Lukla, 2860 m        Namche Bazar, 3440 m, Hauptort des Khumbu-Gebiets

Auf dem Weg werden Trekkern wie Bergsteigern so geläufige Siedlungen, wie Namche Bazar, 3440 m, Thengpoche, 3800 m, und Pangboche, 3940 m,  passiert. Berge, wie der Tramserku, 6623 m, die Ama Dablam, 6856 m, oder Nuptse, 7861 m, Lhotse, 8516 m, und Mount Everest, 8850 m, stehen Spalier. Durch unzählige Terrassenfelder und kleine Dörfer folgt man dem gut ausgebauten Weg stetig höher, bis die Vegetation immer karger wird und schließlich bei Dingboche, 4410 m, und Chukhung, 4730 m, die letzten Ortschaften vereinzelten Hochalmen weichen. Nun sind die Grenzen sowohl der Zivilisation als auch des Khumbu-Gebiets erreicht.

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Pittoreske Landschaft im Solu Khumbu                          Thengpoche mit seinem Kloster und Ama Dablam

Der weitere Weg führt über die vergletscherten "Ice Cols" ins Hongu- und schließlich ins Barun-Tal, in dem sich das Makalu Basislager befindet. Zunächst muss der bekannte Amphu Laptsa Pass, 5800 m, überquert werden, um ins Hongu-Tal zu gelangen. An den großen Seen der "Panch Pokhri" (Fünf Seen) vorbei erreicht man das Basislager des Baruntse, 7129 m, eines bekannten Siebentausenders. Nachdem das sogenannte "West Col", 6135 m, erklommen ist, führt die ausgedehnte, mit Spalten übersäte Gletscherfläche des "Lower Barun Glaciers" am Hochlager 1 des Baruntse vorbei zum "East Col", 6150 m, der letzten Hürde der Überschreitung. Alle drei Passübergänge sind vergletschert, erfordern Blockkletterei und zum Teil längere Abseilmanöver. Sie sind nur dem routinierten Hochtourengeher zu empfehlen - dann aber ein besonderes Abenteuer.

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West und East Col im Rückblick vom Makalu aus           Die Passüberschreitungen, nur für den Geübten

Schließlich ist das karge Barun-Tal erreicht. Über das historische "Hillary Basecamp", 4800 m, wird ins Seitental des Chago-Gletschers aufgestiegen. Nach einer mühsamen Gletscherquerung und einem steilen Aufstieg durch wegloses Blockwerk und Geröll kommt man im heute gebräuchlichen Basislager (o.a. ABC) des Makalu auf 5650 m Höhe an.

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Das tiefer gelegene "Hillary Basecamp", 4800 m            Das höhere Makalu ABC, 5650 m

Nach der Zeit am Berg führt der Rückweg über den idyllischen Shipton La (Shipton Pass) vom Barun-Tal ins Tal des großen Flusses Arun zurück. Ausblicke auf die Achttausendergipfel Makalu, Mt. Everest, Lhotse und Kanchenjunga, üppige Natur mit Zwerg-Rhododendren-, Ahorn- und Birkenhainen sowie seltenen Gebirgstieren, wie Moschushirsch, Himalaya Tarh oder Schneeleopard, sind nur einige der vielfältigen Impressionen aus der Himalaya-Bergwelt, die die Zeit auch auf dem Nachhauseweg alles andere als langweilig gestalten.

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Der Shipton La, 4200 m, mit seinen Seen                     Das wild-romantische Barun-Tal

Allmählich weicht die größtenteils unbesiedelte, von wenigen Yakalmen durchbrochene, Hochgebirgslandschaft besiedeltem Kulturland und Urwald. Dorf reiht sich an Dorf und das Klima wird immer subtropischer. Nach einer großen Hängebrücke, auf der der Arun-Fluss überquert wird, ist der Weiler Num erreicht. Kurz danach beginnt die Straße, die über Khadbari nach Tumlingtar, 430 m, führt.

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Trekking durch das Kulturland des Arun-Tales                Flussquerung über eine Hängebrücke

Dort ist die vorletzte Station der Rückreise erreicht. Ein Kleinflugzeug bringt Bergsteiger und Gepäck von hier aus nach Kathmandu, 1300 m, der Hauptstadt Nepals zurück. Nach ein paar Tagen in der nepalischen Hauptstadt wird die Heimreise angetreten.


• Kategorie: Expeditionen 2014

 
 
 

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