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Makalu 2014 - Die Historie
Vom 24.01.14

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Makalu, 8463 m, mit seiner Ost- (li. in der Sonne) und Westflanke (re. im Schatten), dazwischen der Nordost-Grat
Routen: 1) Franzosenroute (55), 2) Polenroute (81), 3) Nattarice-Route, 4) Polenroute (87), 5) Russenroute,
6) Schweizer Route, 7) Franzosenroute (71)

Obwohl die ebenmäßige Berggestalt des Makalu bereits früh Bergsteiger in seinen Bann zog, wehrten doch die unzugänglich steilen Eisflanken und nackten Felswände zunächst alle Besteigungsversuche schon im Gedanken ab. Erst im Frühjahr 1954 versuchten sich eine amerikanische Expedition unter William Siri und eine neuseeländische Mannschaft unter Sir Edmund Hillary am „Großen Schwarzen“, mussten jedoch unverrichteter Dinge wieder nach Hause ziehen. Mehr Erfolg war einer französischen Erkundungsexpedition unter Jean Franco im Herbst des gleichen Jahres gewährt, die mit sechs Mitgliedern immerhin den Nebengipfel, den Kangchungtse, 7678 m, erreichte. Im Frühjahr des Folgejahres setzte Franco dem noch eins drauf, indem er mit allen Mitgliedern seiner neunköpfigen Expedition vom 15. bis 17. Mai 1955 den Hauptgipfel bestieg (drei Wellen: 15. Mai Jean Couzy und Lionel Terray, 16. Mai Jean Franco, Guido Magnone und Sherpa Gyalzen, 17. Mai Jean Bouvier, Serge Coupé, Pierre Leroux und André Vialatte) – das erste Mal an einem Achttausender, dass alle Teilnehmer den Gipfel erreichten. Der Weg über die Westwand, den Makalu La – eine Einsattelung in 7400 Meter Höhe – und den Nordostgrat wird heute als „Franzosenroute“ bezeichnet. Ein Großteil der Besteigungen des Makalu vollzieht sich über diese Route.

 Jahr  Bemerkenswerte Besteigungen / Versuche am Makalu
 1954 Erste Besteigungsversuche durch Amerikanische (W. Siri, bis 7100 m auf dem Südgrat), Britische (E. Hillary, bis 6500 durch die N-Flanke) und Französische Expedition (J. Franco, bis Kangchungtse 7678 m)
 1955 15. Mai: Jean Couzy und Lionel Terray besteigen den Makalu Hauptgipfel über den Makalu La
 1961 Britische Expedition erreicht 8350 m über die Franzosenroute
 1970 Die Japaner C. Takanaka und I. Otsaki begehen den SO-Grat des Makalu
 1971 Die Franzosen Y. Seigneur und B. Millet (Leiter R. Paragot) erreichen den Gipfel über den W-Grat
 1973 Die S-Wand wird von einer Tschechischen Expedition (Leiter I. Galfi) erstiegen
 1975 Eine Yugoslawische Expedition klettert eine neue Route in der S-Wand
 1976 Tschechen (Leiter I. Galfi) besteigen die SW-Wand über einen Pfeiler (Gipfelgänger: M. Krissak, K. Shubert, J. Kamprubi)
 1977 US-Amerikaner (J. Long, J. Willis, M. Lowe, L. Johnson, R. Collins, E. Drummond, u.a.) versuchen die W-Wand, erreichen ca. 6970 m unterhalb der senkrechten Gipfelwand, müssen aber wegen Steinschlag, Lawinen und Höhenkrankheiten den Rückzug antreten
1980 US-Amerikaner (J. States, J. Roskelley, K. Momb, C. Kopczynski) erreichen mit 2 Mitgliedern über den W-Pfeiler den Gipfel ohne Zuhilfenahme künstlichen Sauerstoffs
1981 Der Pole W. Kurtyka und der Brite A. MacIntyre versuchen sich das zweite Mal am W-Pfeiler und erreichen 6800 m (Frühjahr), beim dritten Mal (Herbst) gelangen sie nach einem Akklimatisationsaufstieg bis zum Makalu La in der W-Wand bis auf 7600 m. Nach dem erfolglosen Versuch bestieg W. Kurtyka den NW-Pfeiler im Alleingang
1982 W-Wand, vierter Versuch: Eine Schweizer Expedition (Leiter R. Nattarice) ersteigt den W-Grat bis 7400 m, traversiert in die W-Wand und kommt dort bis 7700 m
1984 Eine Expedition unter R. Nattarice versucht erneut den NW-Pfeiler zu ersteigen aber scheitert, er jedoch erreicht am 29.9 über die Normalroute den Gipfel
1986 K. Wielicki (Polen) und M. Ruedi (Schweiz) klettern eine Variante der Franzosenroute, Ruedi verunglückt tödlich während des Abstiegs
1990 Die erste Frau besteigt den Makalu: C. Calhoun und ihr Partner J. Chat erreichen den Gipfel über den W-Grat am 18. Mai
1991 E. Loretan und D. Troillet (Schweiz) besteigen den W-Grat im Expresstempo: 1.Oktober BC (5300 m) – Spain Camp (7400 m) – 2.Oktober Gipfel
1992 Fünfter Versuch in der W-Wand: Eine Britische Expedition (Leiter N. Masson) kommt bis auf 7000 m
1993 Sechster Versuch: C. Destivelle, E. Decamp (Frankreich) und J. Lowe (USA) versuchen sich am NW-Pfeiler, danach in der W-Wand (beide Versuche erfolglos)
1996 Eine Russische Expedition versucht sich das siebte Mal erfolglos in der W-Wand, nachdem sie über die Franzosenroute zuvor auf den Gipfel gelangt war
1997 Russen (Leiter S. Efimov, A. Bolotov, Y. Ermachek, D. Pavlenko, I. Bugachevski, N. Jiline) gelingt schließlich die erfolgreiche Durchsteigung der heiß umkämpften W-Wand, den letzten Teil zum Gipfel schaffen sie über den Paragot-Grat
2001 Der Sherpa Lhakpa Dorje ist der erste Bergsteiger, der den Makalu zum zweiten Mal besteigt
2006 Am 27. Januar verschwindet der französische Top-Bergsteiger J.-C. Lafaille spurlos, als er solo die erste Winterbesteigung des Berges versucht
2009 Dem Italiener S. Moro und dem Kasachen D. Urubko gelingt die erste Winterbesteigung des Berges über den Normalweg

Informationsstand nach summitpost.org  01.02.2014

• Kategorie: Expeditionen 2014

 
 
 

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