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Unser Buch "Leidenschaft fürs Leben - Gemeinsam auf die höchsten Berge der Welt"

Leidenschaft fürs Leben - Gemeinsam auf die höchsten Berge der Welt


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• Mount Everest 2015

08.05.15 - Freitag, 8.5.: Wieder daheim - aber die Not geht weiter
Nach einer kleinen Odyssee über Lhasa, Chengdu, Peking, Frankfurt und München langten wir.....
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• Mount Everest 2015

29.04.15 - Mittwoch, 29.4.: Die Tage danach
In den Nachrichten haben wieder andere Themen das große Erdbeben als Top News abgelö.....
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• Mount Everest 2015

27.04.15 - Montag 27.4.: Abbruch der Expedition
Angesichts der größten humanitären Katastrophe der jüngeren Geschichte Nepal.....
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• Mount Everest 2015

26.04.15 - Sonntag 26.4.: Der Tag nach dem Beben
Gestern ein Schock, heute das Thema aller Nachrichten: Das große Erdbeben, das sich gestern.....
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Projekte und Expeditionen

Hier stellen wir Euch zukünftige Planungen und absolvierte Abenteuer im Detail vor

Laufende Expeditionen könnt Ihr aktuell in den Expeditionstagebüchern mitverfolgen

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Shisha Pangma 2013 - Die Historie
Vom 13.02.13

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Am 2. Mai 1964 setzten zehn chinesische Bergsteiger, Xu Jing, Zhang Jùnyán, Wáng Fùzhou, Wu Zongyuè, Chén San, Soinam Dorjê, Chéng Tianliàng, Migmar Zhaxi, Dorjê und Yún Deng im Rahmen einer Expedition, die 195 Teilnehmer aus China umfasste, den Fuß auf den letzten bis dahin unbestiegenen Achttausender. Am 18. Mai 1964 schlug das Team sein Basislager auf etwa 5000 m Höhe auf. Die Wetterbedingungen waren miserabel bei etwa 20° C unter Null. Mit dem Umfang der Expedition ist die Gruppe die bis dahin größte in der Geschichte des Himalaya-Bergsteigens. Etwa 19 Tonnen Gepäck mussten für die große Gruppe aus Bergsteigern, Glaziologen, Geologen, Meteorologen, Kartographen und Höhenphysiologen ausreichen. Das Zeltlager war ein strenger rechteckiger Bau aus grünen 20-Mann-Zelten mit einem großen Filzzelt, das allen Teilnehmern gleichzeitig Platz bot und in dem Filmvorführungen und Versammlungen stattfanden. In kleineren Zelten waren Küche, Kantine, Radiostation, Hospital und Wetterstation untergebracht. Das ganze Camp war außerdem mit elektrischem Strom ausgestattet. Leiter der Expedition war Xu Jìng, „Meister des Bergsteigens“, der auch schon bei der Everest-Besteigung 1960 die stellvertretende Leitung übernahm. Im Jahre 1980 wurde die Shisha Pangma zur Besteigung für ausländische Bergsteiger geöffnet. Zuvor hatten nur wenige west-liche Reisende den Berg aus der Nähe zu sehen bekommen. 1945/46 verschlug es die beiden österreichischen Bergsteiger Heinrich Harrer und Peter Aufschnaiter auf Ihrer Flucht vor der indischen Internierung nach Lhasa, auf ihrem Weg passierten sie die Shisha Pangma auf ihrer Nordseite. Erst der Schweizer Toni Hagen brachte 1952 ein Foto des Berges mit nach Europa zurück. Diese einmalige Gelegenheit nahm sogleich eine Expedition unter Günter Sturm, dem ersten Geschäftsführer des DAV Summit Club (1969 – 2003), wahr. Am 7. Mai um 14.15 Uhr erreichten Günter Sturm, Michl Dacher, Fritz Zintl und Dr. Wolfgang Schaffert nach lediglich 5 Stunden Gehzeit den Gipfel als erste westliche Alpinisten. Am 12. Mai gelang auch noch den Mannschaftsmitgliedern Sigi Hupfauer und Manfred Sturm der Gipfelerfolg. Auch heute noch ist die Route der Erstbesteiger der gängige Normalweg. Die Besteigung über die Südseite (Südwestwand) ist schwieriger, da diese wesentlich steiler ist. Erstmals konnte die Wand im Jahr 1982 von Doug Scott, Roger Baxter-Jones und Alex McIntyre durchstiegen werden. Mittlerweile gibt es drei weitere Routen durch die Südwestwand sowie eine über den Südostgrat. Der Mittelgipfel wurde mittlerweile mehr als 750 Mal bestiegen, wobei nur bei etwa 50 Besteigungen die Traverse zum Hauptgipfel geschafft wurde. Beim Hauptgipfel wurden hingegen noch keine 300 Besteigungen (Stand 2008) gezählt. Der Westgipfel wurde erstmals im Jahr 1987 von Jerzy Kukuczka und Artur Hajzer während der Begehung des kompletten Westgrats bestiegen. Jean-Christophe Lafaille schaffte die erste Winterbesteigung im meteorologischen Winter am 11. Dezember 2004. Die erste Winterbesteigung im kalendarischen Winter gelang den Bergsteigern Simone Moro und Piotr Morawski am 15. Januar 2005. Die steile Südwand und die abweisende, wenn auch erheblich kürzere, Nordwand wird auch in Zukunft noch genügend Potential für alpinistische Herausforderungen bereit halten.

Hier gibt es einen kompakten Überblick der Besteigungsgeschichte zu lesen >> 


• Kategorie: Expeditionen 2013

 
 
 

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