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Unser Buch "Leidenschaft fürs Leben - Gemeinsam auf die höchsten Berge der Welt"

Leidenschaft fürs Leben - Gemeinsam auf die höchsten Berge der Welt


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• Mount Everest 2015

08.05.15 - Freitag, 8.5.: Wieder daheim - aber die Not geht weiter
Nach einer kleinen Odyssee über Lhasa, Chengdu, Peking, Frankfurt und München langten wir.....
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• Mount Everest 2015

29.04.15 - Mittwoch, 29.4.: Die Tage danach
In den Nachrichten haben wieder andere Themen das große Erdbeben als Top News abgelö.....
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27.04.15 - Montag 27.4.: Abbruch der Expedition
Angesichts der größten humanitären Katastrophe der jüngeren Geschichte Nepal.....
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• Mount Everest 2015

26.04.15 - Sonntag 26.4.: Der Tag nach dem Beben
Gestern ein Schock, heute das Thema aller Nachrichten: Das große Erdbeben, das sich gestern.....
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Manaslu 2012 - Das Trekking
Vom 15.02.12

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Die Manaslu-Umrundung ist eine klassische Trekkingrunde, die durch das Tal des Buri Gandaki über den Larkya-Pass in das Marsyangdi-Tal führt.  Ihr Reiz liegt darin, dass sie durch sämtliche Vegetations- und Zivilisationszonen und nach wie vor sehr entlegene und ursprünglich gebliebene Landstriche führt. Am Ausgangsort Arughat, 520 m,  befindet man sich in den Subtropen. Der Buri-Gandaki-Fluss ist der Wegweiser für die nächsten Tage in Richtung Gurkha Himal und führt auf abwechslungsreichen Wegen durch das Bauernland der Gurung und Magar. Während des Manaslu-Trekkings erwarten den Wanderer abwechslungsreiche Landschaftsbilder, Kontakte mit der Bevölkerung und immer wieder atemberaubende Ausblicke auf den Manaslu Himal aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln. Durch intensiv landwirtschaftlich genutztes Land mit Reis- und Hirseterrassen steigt man von den Subtropen mit Bananenstauden und Papayagewächsen auf und gelangt vom hinduistischen in den buddhistischen Kulturkreis. In Sirdibas sind erste Chörten und Manimauern zu sehen – ab hier bestimmt der Buddhismus die Lebensweise der Bevölkerung. Über Khursanibari, 820 m, Macha Khola ,1300 m und Jagat, 1350 m (jeweils Übernachtung) erreicht man schließlich die Siedlung Nyag, 2300 m. Prok, 2090, heißt das nächste Tagesziel. Zu Füßen des Shringi Himal, 7187 m, wandert man bis zum gänzlich buddhistisch geprägten Weiler Deng, 1860 m. Der Weg führt zunächst durch Felder über der steilen Schlucht. Die Vegetation wird von Kiefern und Bambusgewächsen geprägt. Zweimal muss man den Fluss auf Hängebrücken überqueren, dann ist man in Prok, 2090 m, angelangt. Als nächstes wird Namrung, 2550 m, unter dem hohen Siebentausender Himal Chuli, 7893 m, gelegen, angesteuert. Das Tal verengt sich zum Canyon mit wild tosenden Wassern. Auf schmalem Weg wandert man in ständigem Auf und Ab durch malerische kleine Weiler mit Buchweizen- und Gerste-Feldern, die ganz tibetisch geprägt sind. Wasserfälle stürzen direkt in den Buri Gandaki. Der Chörten von Ghap wird durchschritten und nach einem letzten Anstieg durch eindrucksvollen Bergurwald mit üppigen Farnen und Flechten gelangt man schließlich in den kleinen Bergort.  Der Weg nach Lho, 3250 m, des nächsten Etappenziels, gestaltet sich ebenfalls sehr abwechslungsreich. Neben Chörten und Manimauern, vorbei an Gebetsmühlen und über viele Brücken, setzt sich der abenteuerliche Weg fort. Zwischen Lhi und Sho quert der Weg winzige Gerstenäcker. Die große buddhistische Ortschaft Lho, 3240 m, wird überragt von einer neuen Gompa mit angeschlossener Klosterschule für gut 300 Schüler.  Bei Sama, 3570 m, ist die Grenze zu Tibet bereits nahe. Auf dem Weg dorthin zeigen auch die Dörfer immer mehr tibetische Züge. Durch schlüssellochenge Torchörten schlüpfend, erreicht man in Gemeinschaft mit Yak-Karawanen nahe Syala einen angenehmen Lunchplatz im Lärchenwald. Der Manaslu zeigt das grandiose Schauspiel seiner über 4000 Meter hoch gen Himmel aufsteilenden Nordostflanke. Auf dem Weiterweg nach Sama Gaon, 3570 m, warten weite Almflächen mit weidenden Yaks, Eseln und Ziegen. Das Manaslu-Basislager, ca. 4850 m, ist nun nicht mehr fern. Vorbei an uralten Birken und mit tollen Tiefblicken auf den smaragdgrünen Moränensee Birandra Kund geht es steil hinauf zu den verfallenen Hütten am Platz des historischen Basislagers. Es war eine japanisch-nepalesische Expedition, der 1956 die erste Besteigung des Berggiganten gelang. Etwas weiter auf der Randmoräne des Gletschers gelegen, befindet sich das heutige Basislager, 4850 m. Von hier wird ins kleine Almdorf Samdo, 3860 m, abgestiegen, zurück zu den ersten Annehmlichkeiten der Zivilisation. Der Blick wandert zurück zu Manaslu, 8156 m, und Pang Phuchi, 6335 m, die einem thronen. Der Larkya Pass, 5135 m, ist der Höhepunkt des Manaslu-Trekkings und wird auf uraltem Karawanenweg durch wilde Moränen- und Gletscherlandschaft erreicht, eine der unberührtesten Bergregionen Nepals. Der Weg zieht sich lange hin, Moränenhügel folgt auf Morängenhügel. Die Passhöhe wird von Gebetsfahnen malerisch eingerahmt. Jetzt eröffnen sich neue, großartige Aussichten: Die Annapurna-Gruppe kommt in Sicht, im Westen dominiert die Eispyramide der Annapurna II, 7937 m. Über Blockwerk und steile Wegeskehren geht es hinunter nach Bimthang, 3710 m, wo in einfachen Häusern genächtigt wird. Im Tal des Marsyangdi River erreicht man den Seitenast des berühmten „Annapurna Circuit”. In vier Tagen lässt sich von hier aus talauswärts über Dharapani, 1860 m, nach Bhulbule, 850 m, gewandert werden. Dort schließt sich der Kreis, man ist zurück in der Zivilisation angelangt.


• Kategorie: Expeditionen 2012

 
 
 

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