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Leidenschaft fürs Leben - Gemeinsam auf die höchsten Berge der Welt


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Manaslu 2012 - Der Zeitplan
Vom 15.02.12

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Vorgesehener Expeditionsablauf 9.4. - 26.5.2012

1. Tag: Abflug von München mit Etihad Airways über Abu Dhabi nach Nepal.
2. Tag: Ankunft in Kathmandu, 1300 m, und Fahrt zum Hotel Norbulinka in Thamel.
3. Tag: Besichtigung der Königsstadt Kathmandu oder Erledigung letzter Besorgungen. Die zahlreichen Tempel, Paläste und Pagoden und das lebhafte Treiben in den Basarvierteln sind beeindruckende Zeugnisse einer Stadt zwischen Mittelalter und Moderne.
4. Tag: Fahrt über Gorkha nach Arugat (175 km/7 h). Unterwegs passiert man das tief eingeschnittene Tal des Trisuli-Flusses und viele Reisterrassen. Dann rücken die Eisdome des Ganesh- und Gurkha Himal näher. Bei Arughat, 520 m, das Ausgangspunkt für das Manaslu-Trekking ist, befinden man sich in den Subtropen. Die Begleiter – Sirdar, Koch und Träger – warten schon.
5.–8. Tag: Der Buri-Gandaki-Fluss ist der Wegweiser für die nächsten Tage in Richtung Gurkha Himal und führt uns auf abwechslungsreichen Wegen durch das Bauernland der Gurung und Magar. Das Programm der nächsten Tage ist so aufgebaut, dass man sich Schritt für Schritt an die große Höhe im Basislager gewöhnen kann. Aber nicht nur der Körper erhält Gelegenheit, sich dem Berg zu nähern, sondern auch der Geist. Während des Manaslu-Trekkings erwarten  den Wanderer abwechslungsreiche Landschaftsbilder, Kontakte mit der Bevölkerung und immer wieder atemberaubende Ausblicke auf den Manaslu Himal aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln. Durch intensiv landwirtschaftlich genutztes Land mit Reis- und Hirseterrassen steigt man von den Subtropen mit Bananenstauden und Papayagewächsen auf und gelangt vom hinduistischen in den buddhistischen Kulturkreis. In Sirdibas sind erste Chörten und Manimauern zu sehen – ab hier bestimmt der Buddhismus die Lebensweise der Bevölkerung. Über Khursanibari, 820 m, Macha Khola ,1300 m und Jagat, 1350 m (jeweils Übernachtung) erreicht man schließlich die Siedlung Nyag, 2300 m. Gz 4 /5 /7 /3 h
9. Tag: Prok, 2090, heißt das heutige Tagesziel. Zu Füßen des Shringi Himal, 7187 m, wandern wir bis zum gänzlich buddhistisch geprägten Weiler Deng, 1860 m. Der Weg führt zunächst durch Felder über der steilen Schlucht. Die Vegatation wird von Kiefern und Bambusgewächsen geprägt. Zweimal muss man den Fluss auf Hängebrücken überqueren, dann sind wir in Prok, 2090 m, angelangt. Gz 4
10. Tag: Namrung, 2550 m, unter dem hohen Siebentausender Himal Chuli, 7893 m, gelegen, wird heute angesteuert. Das Tal verengt sich zum Canyon mit wild tosenden Wassern. Auf schmalem Weg wandern wir in ständigem Auf und Ab durch malerische kleine Weiler mit Buchweizen- und Gerste-Feldern, die ganz tibetisch geprägt sind. Wasserfälle stürzen direkt in den Buri Gandaki. Wir durchschreiten den Chörten von Ghap und gelangen nach einem letzten Anstieg durch eindrucksvollen Bergurwald mit üppigen Farnen und Flechten zum nächsten Übernachtungsort Namrung, 2550 m. Gz 6 h
11. Tag: Der Weg nach Lho, 3250 m, gestaltet sich sehr abwechslungsreich. Neben Chörten und Manimauern, vorbei an Gebetsmühlen und über viele Brücken, setzt sich der abenteuerliche Weg fort. Zuvor besichtigen wir die kleine Gompa von Namrung mit schönen alten Statuen und bemalten Holztafeln. Zwischen Lhi und Sho quert der Weg winzige Gerstenäcker. Die große buddhistische Ortschaft Lho, 3240 m, wird überragt von einer neuen Gompa mit angeschlossener Klosterschule für gut 300 Schüler. Gz 5 h
12. Tag: Bei Sama, 3570 m, ist die Grenze zu Tibet bereits nahe. Auf dem Weg dorthin zeigen auch die Dörfer immer mehr tibetische Züge. Durch schlüssellochenge Torchörten schlüpfend, erreichen wir in Gemeinschaft mit Yak-Karawanen nahe Syala einen angenehmen Lunchplatz im Lärchenwald. Der Manaslu zeigt das grandiose Schauspiel seiner über 4000 Meter hoch gen Himmel aufsteilenden Nordostflanke. Auf dem Weiterweg nach Sama Gaon, 3570 m: weite Almfläche mit weidenden Yaks, Eseln und Ziegen. Nachdem die Zelte bezogen sind, kann man am Abend noch hinauf zur Nyingma-Gompa pilgern. Das Kloster besitzt eine uralte Statue Padmasambhavas, des großen indischen Tantrikers, der einst den Buddhismusmus nach Tibet gebracht hat. Gz 4 h
13. Tag: Das Manaslu-Basislager, ca. 4850 m, ist Ziel der letzten Etappe des Zustiegs. Vorbei an uralten Birken und mit tollen Tiefblicken auf den smaragdgrünen Moränensee Birandra Kund geht es steil hinauf zu den verfallenen Hütten am Platz des historischen Basislagers. Es war eine japanisch-nepalesische Expedition, der 1956 die erste Besteigung des Berggiganten gelang. Etwas weiter auf der Randmoräne des Gletschers gelegen, befindet sich das heutige Basislager, 4850 m. Gz 4 h
14. – 40. Tag: Die Besteigung des Manaslu nimmt uns nun für 27 Tage in Anspruch. Der Route über die Nordostflanke und den Nordostrücken folgend, errichten wir die Hochlagerkette (C1, 5600 m, C2, 6600 m, C3 7400 m) und bereiten uns auf den Gipfelgang vor. Die Schlüsselstellen der Route sind ein wild zerrissener Gletscher und eine 300 Meter hohe Steilflanke (durchschnittlich 45°, kurze Stellen bis 70°). Bei entsprechenden Bedingungen werden wir versuchen, einen Großteil mit Ski im Auf- wie im Abstieg zu bewältigen.
41. Tag: Aufbruch zum Rückmarsch, nachdem die Route abgebaut und das Basislager geräumt ist. Dieser kann auf zwei verschiedenen Wegen verlaufen: Entweder man folgt dem Haupttross in sechs Tagen zurück nach Arughat (Etappen Sama – Nyak – Jagat – Machakhola – Arkhet – Arughat) oder vollendet mit leichtem Gepäck die Manaslu-Runde ins Masyangdi-Tal im Annapurna Sanctuary mit ähnlichem Zeitbedarf. In diesem Fall steigt man heute ins kleine Almdorf Samdo, 3860 m, ab, zurück zu den ersten Annehmlichkeiten der Zivilisation. Der Blick wandert zurück zu Manaslu, 8156 m, und Pang Phuchi, 6335 m, die über uns thronen. Gz 3 h
42. Tag: Der Larkya Pass, 5135 m, wird auf uraltem Karawanenweg durch wilde Moränen- und Gletscherlandschaft erreicht, eine der unberührtesten Bergregionen Nepals. Der Weg zieht sich lange hin, Moränenhügel folgt auf Morängenhügel. Die Passhöhe wird von Gebetsfahnen malerisch eingerahmt. Jetzt eröffnen sich neue, großartige Aussichten: Die Annapurna-Gruppe kommt in Sicht, im Westen dominiert die Eispyramide der Annapurna II, 7937 m. Über Blockwerk und steile Wegeskehren geht es hinunter nach Bimthang, 3710 m, wo in einfachen Häusern genächtigt wird. Gz 6 h
43. – 46 Tag: Im Tal des Marsyangdi River erreichen wir den Seitenast des berühmten „Annapurna Circuit” und wandern in vier Tagen talaus über Dharapani, 1860 m, nach Bhulbule, 850 m. Die letzten Trekkingtage stehen gute Lodges als Unterkünfte zur Verfügung, so kann man sich nach den Tagen der Entbehrung immer mal wieder ein kühles Bier und eine "Hot Shower" gönnen. Gz tgl. ca. 6-8 h
47. Tag: Rückfahrt nach Kathmandu (200 km/6 h), 1300 m, wo wir wieder im Hotel Norbulinka wohnen. Abends trifft man sich zum Abschiedsessen, Gelegenheit auf die Manaslu-Umrundung – und hoffentlich auch –besteigung – anzustossen.
48. Tag: Der Rückflug steht erst am späten Abend an, zuvor haben wir noch genügend Zeit für Entspannung, Shopping oder Sightseeing. Abends geht es dann an den Flughafen und wir fliegen über Abu Dhabi zurück nach München.


• Kategorie: Expeditionen 2012

 
 
 

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