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Leidenschaft fürs Leben - Gemeinsam auf die höchsten Berge der Welt


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• Mount Everest 2015

08.05.15 - Freitag, 8.5.: Wieder daheim - aber die Not geht weiter
Nach einer kleinen Odyssee über Lhasa, Chengdu, Peking, Frankfurt und München langten wir.....
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• Mount Everest 2015

29.04.15 - Mittwoch, 29.4.: Die Tage danach
In den Nachrichten haben wieder andere Themen das große Erdbeben als Top News abgelö.....
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27.04.15 - Montag 27.4.: Abbruch der Expedition
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• Mount Everest 2015

26.04.15 - Sonntag 26.4.: Der Tag nach dem Beben
Gestern ein Schock, heute das Thema aller Nachrichten: Das große Erdbeben, das sich gestern.....
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Hier stellen wir Euch zukünftige Planungen und absolvierte Abenteuer im Detail vor

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Broad Peak 2011 - Die Historie
Vom 17.02.11

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Der ursprünglich von dem Briten Lieutenant T.G. Montgomerie 1856 entdeckte und vermessene Berg ging zunächst unter der Bezeichnung „K 3“ in die erste Karte ein. Erst der ebenfalls aus Großbritannien stammende Forscher W.M. Conway prägte 1892 den Begriff „Broad Peak“ für den Berg, den er mit dem Schweizer Breithorn verglich und für das mehr als 2 Km breite Gipfelmassiv als passend empfand. Da ein eingeständiger Name für den Berg in den lokalen Dialekten nicht zu finden war, wurde der Name später ins Balti als „P'alchan Kangri“ übersetzt. Auf 8,047 m (26,400 feet) wurde der Hauptgipfel im Jahre 1926 von dem Briten Mason vermessen, der Italiener Spoleto präzisierte die Höhe 1929 auf 8,051 m (26,414 feet). Schließlich erkundete auch Günter Oscar Dyrenfurth, der Leiter der legendären Internationalen Himalaja Expedition (IHE) von 1934, das Gebiet um Gasherbrum I und die West- und Südseite des Broad Peak und erkannte die Möglichkeit einer Route auf den Broad Peak über den von ihm so benannten „West Sporn“. Den ersten ernsthaften Versuch auf dieser Route unternahm im Jahre 1954 Karl-Maria Herrligkoffer. Herrligkoffer war ein Halbbruder von Willy Merkl, der die beiden deutschen Nanga Parbat Expeditionen von 1932 und 1934 leitete. Nach mehreren kleinen Unfällen und angesichts des herannahenden Winters entschied Herrligkoffer schließlich die Expedition abzubrechen, nachdem zwei Expeditionsmitglieder die 7200 m-Marke erreicht hatten. Einer kleinen österreichischen Mannschaft gelang 1957 endlich die Erstbesteigung nahezu im Alpinstil: Hermann Buhl, Fritz Wintersteller, Kurt Diemberger und Markus Schmuck langten ohne Hochträger und mit wenig Fixseil am 9. Juni 1957 am höchsten Punkt des Berges an. Eine für damalige Verhältnisse sensationelle Leistung, wobei sie von den Vorarbeiten der 1954-er Expedition profitierten. Um 17 Uhr erreichten Marcus Schmuck und Fritz Wintersteller den Gipfel. Etwa eine halbe Stunde später kam Kurt Diemberger nach. Auf dem Rückweg traf Diemberger in der Nähe des Vorgipfels Hermann Buhl, der zunächst aufgegeben hatte. Diemberger kehrte spontan um und stieg zusammen mit Hermann Buhl ein zweites Mal zum Gipfel, den sie bei Sonnenuntergang erreichten. Beim nachfolgenden Versuch der Erstbesteigung der Chogolisa 7668 m, verunglückte Buhl bei einem Wechtenabbruch tödlich. 1975 erst wurde der 8016 m hohe Zentralgipfel von einer polnischen Expedition ersterstiegen (Marek Kesicki, Bohdan Nowaczyk, Kazimierz Glazek, Janusz Kulis und Andrzej Sikorski), im Jahre 1983 der 7550 m hohe Nordgipfel von einer italienischen Expedition unter Leitung von Renato Casarotto. Die schnellste verbriefte Begehungszeit des Berges gelang 1984 dem polnischen Bergsteiger Krzysztof Wielicki. Er verließ das Basislager auf 4850 m um Mitternacht, erreichte C1 um 4.00 Uhr, C2 um 8.00 Uhr, den Sattel um 14.00 Uhr und den Hauptgipfel um 16.00 Uhr. Den Aufstieg von 3150 Hm in weniger als 14 Stunden zurückzulegen, war gerade zu damaliger Zeit eine unglaubliche Leistung. Er schloss die Begehung mit seiner Rückkehr in nur 22 Stunden ins Basislager ab. 1994 durchstieg der Mexikaner Carlos Carsolio im Alleingang die Westwand und erreichte am 9.7. den Gipfel.  2005 durchstiegen die Kasachen Denis Urubko und S. Samoilow vom 19. bis 25.7. die Südwestwand im Alpinstil. 2009 versuchten die beiden Münchner Speed-Bergsteiger Benedikt Böhm und Sebastian Haag den Rekord Wielicki´s zu brechen. Schlechte Verhältnisse, tiefer Schnee und kalte Temperaturen machten Ihnen das Leben schwer, dennoch erreichten sie nach 16 Stunden Aufstieg den Vorgipfel, 8027 m, entschieden sich dort aber aufgrund zu weit fortgeschrittener Zeit und einer schlechten Wetterprognose für einen Abbruch und stiegen nach insgesamt 39 Stunden zurück ins Basislager ab.

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Die Erstbesteigung des Broad Peak

Die Speedbegehung von Benedikt Böhm und Sebastian Haag

 


• Kategorie: Expeditionen 2011

 
 
 

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