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Hier stellen wir Euch zukünftige Planungen und absolvierte Abenteuer im Detail vor

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Makalu 2010 - Die Route

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Die Aufstiegsroute über die Westflanke, die Nordwand des Gipfels und den Nordostgrat mit C2, 7400 m, und C3, 7800 m

Der Makalu ist, von Süden gesehen, eine der markantesten Berggestalten der Achttausendergipfel: eine formvollendete, makellose, dunkle Felspyramide. Tatsächlich ist er, wie viele andere der massigen Achttausenderberge, eher ein Bergmassiv als ein einzeln stehender Gipfel. Die Erhebungen des Makalu-Massivs umspannen ein weitläufiges Hochplateau, neben dem Hauptgipfel ragen der 8010 Meter hohe Südostgipfel, der Kangchungtse oder Makalu II, 7678 m, und der Chomo Lönzo, 7818 m, empor. Letztere beide Erhebungen zählen gar als eigenständige Berge, da sie durch tiefe Einsattelungen vom Hauptgipfel getrennt sind.

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Ein Großteil der Besteigungsversuche am Makalu konzentriert sich heute auf die Franzosenroute (1955) durch die Westflanke, die Nordwand des Gipfels und über den Nordostgrat. Sie wird meist mit einem ABC- und drei Hochlagern bestiegen, lässt sich somit in fünf Abschnitte untergliedern.

 

BC (4900 m) – ABC (5600 m)

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Der beschwerliche Weg vom zum ABC, 5600 m               Das ABC, 5600 m, vor dem Chago-Gletscher

Vom BC, 4900 m, folgt man der orografisch linken Seitenmoräne des Barun-Gletschers bis auf eine Höhe 5100 m hinauf. Dort quert man den Gletscher in Richtung der Einmündung des Chago-Gletschers. Durch teils beschwerliches Blockgelände wird eine Höhe von 5600 m erklommen, wo sich an einem kleinen Gletschersee, direkt vor der Stirn des Chago-Gletschers, das ABC befindet. Gz ca. 4 h.

 

ABC (5600 m) – C1 (C1a 6300 m bzw. C1b 6800 m)

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Das winzige C1a, oberhalb der Makalu La, 7400 m                  Die Aussicht von C1b, 6800 m, zum Mt. Everest

Durch das Blockgelände einer Geröllschneise, die den Gletscher zerteilt, wird weiter bis auf ca. 6000 m Höhe aufgestiegen. Dort steigt man auf den Gletscher auf und folgt der Route über zwei Steilaufschwünge (zweite Steilstufe ca. 120 m Fixseil) hinauf zum C1a, 6300 m, auf der zweiten weitläufigen Gletscherterasse (Gz ca. 4 h). Ein weiterer, von Spalten zerrissener Steilaufschwung leitet in Stufen weiter zum C1b, 6800 m (ca. 150 m Fixseil, Gz ca. 3 h) in einer kleinen Verflachung, ausreichend durch große Spalten vom Eisschlag der Westflanke geschützt. Das niedriger gelegene C1a kann nach der Akklimatisationsphase abgebaut werden.

 

C1b (6800 m) – C2 (7400 m)

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Der Aufstieg über die Felsriegel zum Makalu La                Das C2, 7400 m, im Makalu La

Eine lange Steilflanke (250 Hm, 40-45 Grad) erhebt sich direkt oberhalb von C1b, aus dem sich die kombinierte Westflanke zum Makalu La erhebt. Hier wird die Route noch steiler (50-70 Grad) und führt über Rinnen und kurze Felsbarrieren durch zwei große Felsriegel hindurch, die von einem geneigten Schneefeld (ca. 150 Hm) in der Mitte unterbrochen sind. Felsbänder und plattiger Fels mit unterschiedlicher Schneebedeckung führen bis zum Makalu La („Makalu Pass“), 7400 m, hinauf. Der Pass schließt eine große Hochebene zwischen ihm und den Bergen Kangchungtse (S) und Makalu (NO) ein. Bereits einige hundert Meter hinter dem Sattel liegt das C2, 7400 m. Gz ca. 6-7 h.

 

 C2 (7400 m) – C3 (ca. 7800 m)

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Der Blick vom C2 zurück zum Makalu La                         Blick in die Gipfellanke, rechts unten C2, 7400 m

Ein ansteigendes Firnplateau auf der Ostseite führt bis zu einem kurzen Felsriegel, der gequert wird, bis sich eine weitere Schnee-/Eisflanke auf ca. 7600 m Höhe eröffnet. In dieser, wird je nach Verhältnissen, zu Beginn (ca. 7600 m, felsiges Gelände) oder unmittelbar unterhalb des nachfolgenden Hängegletschers (ca. 7800 m, Schneeflanke unter einem Serac) das C3 errichtet. Gz ca. 6 h.

 

C3 (ca. 7800 m) – Gipfel (8485 m)

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In der Gipfelflanke, links oben das French Couloir           Der Gipfelgrat

Über den großen Hängegletscher steigt man an (ca. 50-60 Grad) und quert nach links, wo sich dieser zurücklegt und in die Schneeflanke der Nordwand des Gipfels übergeht (30 Grad). Diese wird stufenartig steiler und mündet in der Gipfelwand ins "French Couloir" (bis ca. 60 Grad). Das Couloir steigt man links haltend höher und gewinnt eine Felsstufe in der Rinne. Oberhalb des Couloirs schließt sich steiles kombiniertes Gelände und plattiger Fels (50-60 Grad) an, bis der Nordostgrat auf 8300 m Höhe erreicht ist. Dem Gipfelgrat wird über einige Felsstufen und ein Schneecouloir auf den Vorgipfel gefolgt. Ein überwechteter Grat leitet schließlich wenig weiter auf den Hauptgipfel, 8463 m. Gz ca. 10 h Aufstieg, 3-4 h Abstieg.


• Kategorie: Expeditionen 2010

 
 
 

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